POLIZEI

Vermisster Hund nach "Amok"-Unfall aus Wasser gerettet

Beherzte Bürger haben einen Hund gerettet, der seit einem schweren Verkehrsunfall bei Gollin vermisst wurde.
Die Französische Bulldogge (Symbolbild), die am 21. Dezember in Panik aus einem verunglückten VW Cabrio geflüchtet war, lebt. Sie konnte Sonntagnachmittag von beherzten Bürgern aus einem See bei Gollin gerettet werden.
Die Französische Bulldogge (Symbolbild), die am 21. Dezember in Panik aus einem verunglückten VW Cabrio geflüchtet war, lebt. Sie konnte Sonntagnachmittag von beherzten Bürgern aus einem See bei Gollin gerettet werden. Feuerwehr Templin / Archiv
Aus diesem verunglückten VW Cabrio rettete sich der kleine weiße Hund. Fahrer und Beifahrer kamen verletzt in versc
Aus diesem verunglückten VW Cabrio rettete sich der kleine weiße Hund. Fahrer und Beifahrer kamen verletzt in verschiedene Krankenhäuser, von dem Tier fehlt bislang jede Spur. Feuerwehr Templin
Gollin.

Die Französische Bulldogge, die Sonnabendnachmittag in dem VW Cabrio bei Gollin verunglückte und verängstigt das Weite suchte, konnte am frühen Sonntagnachmittag aufgegriffen und versorgt werden. Beherzte Bürger hatten das Tier entdeckt und aus dem See bei Gollin gerettet, schilderte der Erste Polizeihauptkommissar Matthias Drafz dem Uckermark Kurier.

Womöglich hatte der kleine weiße Hund sich in Panik ins Wasser geflüchtet. Die Französische Bulldogge soll dem ersten Anschein nach keine äußerlichen Verletzungen bei dem Verkehrsunfall vom 21. Dezember erlitten haben. Die Finder hatten umgehend die Polizei verständigt. Die Beamten informierten die Hundehalter über das glückliche Ende der Suchaktion.

Suchaktion über Nacht

Am Sonnabendnachmittag war in einer Linkskurve ein VW Cabrio schwer verunglückt, das zuvor von Templin aus über Vietmannsdorf in Richtung Gollin unterwegs gewesen war. Der Fahrer, der nach Angaben der Polizei zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von illegalen Drogen und Alkohol gestanden haben soll, und der Beifahrer (35 beziehungsweise 30 Jahre alt) waren verletzt worden, der Hund flüchtete in seiner Panik. Über die Nacht hinweg war nach dem Tier von mehreren Personen gesucht worden.

Ermittlungen laufen

Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich derweil auf die Umstände der Tat von Sonnabend und die Verantwortung von Fahrer und Beifahrer. Mit dem VW Cabrio waren auf der Fahrstrecke zwischen Templin und Gollin mehrere Unfälle angerichtet worden. Dass dabei keine unschuldigen Verkehrsteilnehmer und weitere Fahrzeuge zu Schaden gekommen sind, grenzt für Zeugen des Geschehens und die Einsatzkräfte am Unfallort fast an ein Wunder.

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