SUBBOTNIK IN GRÜNOW

Angler holen 350 Kilo Schrott und Müll aus See

Seit dem Wochenende hat Grünow wieder zwei tadellose Badestellen. Dafür sorgten neben der Gemeinde und dem ortsansässigen Bauern auch Angler aus der Region.
Der 7,5 Kubikmeter-Container wurden vom Containerdienst Ramm zur Verfügung gestellt.
Der 7,5 Kubikmeter-Container wurden vom Containerdienst Ramm zur Verfügung gestellt. Claudia Marsal
40 Frauen und Männer beteiligten sich am Subbotnik.
40 Frauen und Männer beteiligten sich am Subbotnik. Claudia Marsal
200 Kilo Müll und 150 Kilo Schrott wurden aus dem See geholt, außerdem ein Sack mit Spielzeug.
200 Kilo Müll und 150 Kilo Schrott wurden aus dem See geholt, außerdem ein Sack mit Spielzeug. Claudia Marsal
Nach getaner Arbeit wurde gespeist – dank vieler Sponsoren gratis.
Nach getaner Arbeit wurde gespeist – dank vieler Sponsoren gratis. Claudia Marsal
Mit Quads wurde die Technik in unwegsames Gelände gebracht.
Mit Quads wurde die Technik in unwegsames Gelände gebracht. Claudia Marsal
Zwei Badestellen wurden schick gemacht.
Zwei Badestellen wurden schick gemacht. Claudia Marsal
Grünow.

Der Grünower See ist bei Anglern beliebt. Neben Hechten, Karpfen und Schleien verspricht er den Petrijüngern stets eine reiche Aal-Ausbeute. Badegäste kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Aufgrund der guten Wasserqualität tummeln sich dort längst nicht mehr nur Einheimische, sondern Familien aus der ganzen Uckermark und Urlauber.

Damit ihr Badevergnügen weiter ungetrübt bleibt, bekamen die beiden Einstiegsstellen neuen Sand. Seit dem Wochenende kann man sich wieder sauber am Ufer aalen. Dafür wurden zwei Sattelzüge mit Kies angefahren, gesponsert vom Pflasterservice Dittmer.

18 Tonnen kamen zur Badestelle im Dorf, 25 Tonnen an den etwas abgelegeneren zweiten Platz. Beim Breitmachen half der ortsansässige Landwirtschaftsbetrieb mit Radlader und Fahrer aus. Den Rest erledigten circa 40 Freiwillige mit Schippen und Harken.

„Carppassion east” dabei

Initiiert hatte den Arbeitseinsatz die Anglergruppe „Carppassion east”, mit dabei waren auch Mitglieder des Angelverein Meichow. Vorstandsmitglied Daniel Augenstein stellte die tolle Unterstützung durch die Gemeinde Grünow, das Küchenstudio Rolotec und den Getränkeservice Witte heraus. Auch die 100 Bratwurste für das Grillen beim Subbotnik waren von einem einheimischen Partyservice gespendet worden.

Den 7,5 Kubikmeter-Container für die anschließende Mülllsammelaktion rund um den See hatte das Prenzlauer Unternehmen Ramm zur Verfügung gestellt. Über 200 Kilo Müll und 150 Kilo Schrott trugen die Freiwilligen zusammen, darunter auch ein ganzer Sack mit Spielzeug.

„Es hat sich auf ganzer Linie gelohnt”, so das Fazit der Helfer. Daniel Augenstein: „Wir holen so viel Gutes aus dem See. Jetzt wollten wir mal etwas zurückgeben.”

 

 

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Kommentare (2)

Sozialismus ade, aber das Gute daran behalten- das finde ich sehr gut, heute sagt man OK, was ja auch wie das Wort Subbotnik ( von Sonnabend = суббота, d.h. freiwillige unbezahlte Arbeit in der Freizeit) aus dem Russischen kommt, nämlich OK = otschen karascho (очень хорошо). :-) :-)
Das muss mal gesagt und erklärt werden, weil nur noch ältere Menschen aus der ehemaligen DDR über Russischkenntnisse aus der Schule verfügen und wir schon über 30 Jahre alle Bundesbürger sind und die sogen. Wessis den Begriff Subbotnik gar nicht verstehen.
Das hier Geschriebene bitte mit 80 % Humorzusatz verstehen.

Und nur 50% wahr. Durch den Zuzug vieler Russlanddeutscher Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre gerade auch in den Westen sprechen dort noch genug Russisch.