HILFE FÜR BEDÜRFTIGE

Ansturm auf Prenzlauer Tafel

Im 20. Jahr ihres Bestehens ist die Einrichtung der AWO wichtiger denn je: Im Vorjahr nutzten sie 7384 Frauen, Männer und Kinder.
Heike Ziemann (links) arbeitet hier über eine Maßnahme, Angelique Gottschalk ehrenamtlich.
Heike Ziemann (links) arbeitet hier über eine Maßnahme, Angelique Gottschalk ehrenamtlich. Claudia Marsal
Prenzlau.

Wenn Lohn, Sozialbezüge oder Rente nicht zum Leben reichen, kommen deutschlandweit die Tafeln ins Spiel. Auch in Prenzlau gibt es so ein Angebot. Die 1999 gegründete Anlaufstelle für Bedürftige hat ihren Sitz am Thomas-Müntzer-Platz und wird von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben. Seit Jahren bilanziert der Träger einen Anstieg der Nutzerzahlen. 2018 kletterten diese mit 7384 Besuchern auf ein Rekordhoch. Dafür mitverantwortlich ist der hohe Migrantenanteil. Im Vorjahr waren weit über die Hälfte der Gäste Asylbewerber. Über ein Drittel der Nutzer nimmt neben der Versorgung mit gespendeten Lebensmitteln auch das Mittagessen in Anspruch.

Dreimal Mittagstisch die Woche

Montags, mittwochs und freitags wird frisch gekocht, sagt Leiterin Kerstin Kühn. Sie kann auf ein eingespieltes Helfer-Team bauen, das über Zuverdienstjobs, Fördermaßnahmen und Ehrenamt funktioniert. Leistungen der Tafel in Anspruch nehmen darf jeder, der mit einem behördlichen Schreiben seines Bedürftigkeit nachweisen kann, beispielsweise Lohnzettel, Hartz IV- oder Rentenbescheid beziehungsweise Wohngeldzusage.

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Kommentare (1)

Asylbewerber pp werden vom deutschen Steuerzahler ausreichend mit Barmittel versorgt. Leider ist es so,dass diese Personen ein Teil ihrer Barmittel dazu verwenden um die Schulden bei ihren Schleusern zu bezahlen oder Geld noch Hause schicken. Dann bleibt natürlich für sie wenig Geld übrig ,aber da gibt es ja noch die Suppenküche !