ANGRIFF IN PRENZLAU

Asylbewerber mit blutender Kopfwunde nach Flaschenwurf

Ein Mann aus Ghana wurde am Sonnabend in der uckermärkischen Kreisstadt Opfer eines Überfalls. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.
Wie hier auf dem nachgestellten Foto schlug ein noch unbekannter Mann einem Asylbewerber mit einer Flasche auf dem Kopf.
Wie hier auf dem nachgestellten Foto schlug ein noch unbekannter Mann einem Asylbewerber mit einer Flasche auf dem Kopf. Ines Markgraf
Prenzlau.

Am Sonnabend gegen 21 Uhr soll in Prenzlau ein ghanaischer Asylbewerber von zwei noch Unbekannten attackiert und verletzt worden sein. Die Polizei erfuhr von dem Vorkommnis erst am Montag.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 22-Jährige mit einem Freund im Bereich des Radweges Uckerpromenade/Neustädter Damm unterwegs gewesen, als ihn gegen 21 Uhr plötzlich zwei Männer offensichtlich grundlos beleidigten. Einer soll zwischen 30 und 35 Jahre alt sein und eine dicke rote Kapuzenjacke getragen haben. Der andere, ein etwa 1,65 Meter kleiner, etwa 30 Jahre alter Mann, trug nach Aussage des Geschädigten eine bräunliche Jacke.

Zwei Zeugen riefen die Polizei

Während der Freund sich entfernen konnte, warfen die Männer eine Flasche nach dem jungen Ghanaer. Der Angegriffene flüchtete, wurde aber eingeholt und mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Er konnte nach jetzigem Kenntnisstand noch zwei Zeugen sein Handy übergeben, die damit Rettungskräfte alarmierten. Leider verschwanden diese beiden Helfer dann vom Ort des Geschehens, ohne ihre Personalien hinterlassen zu haben. Mit einer stark blutenden Kopfplatzwunde musste der Geschädigte in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen werden.

Jetzt ermitteln Kriminalisten des Staatsschutzes der Direktion Ost zu den Tätern und bitten um Mithilfe der Bevölkerung.

Polizei sucht Täter und Zeugen

Wer kennt die Gesuchten? Wer kann weitere Angaben zum Geschehen machen? Wer kann etwas zur Fluchtrichtung der Angreifer sagen und ob sie möglicherweise in der Folge ein Fahrzeug nutzten?

Außerdem werden die beiden Passanten, welche die Retter alarmierten, gesucht. Sie waren wohl mit einem Auto auf die Szenerie gestoßen und sind damit dann auch wieder weggefahren.

Telefon: 03984 350

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