Kino

Auch Uckermärker mögen kurze Filme

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres und Kurzfilmtag in ganz Deutschland. Ansprechpartnerin für das Land Brandenburg ist eine Templinerin.
Das Logo und das Motto für den Kurzfilmtag in diesem Jahr.
Das Logo und das Motto für den Kurzfilmtag in diesem Jahr. Kurzfilm AG
Templin

Die Templinerin Maria Juch hat ein Faible für Kurzfilme. „Manchmal können sie mehr sagen als ein Streifen in Spielfilmlänge“, meint sie. Dass sie seit drei Jahren auch Regionalleiterin im Land Brandenburg für den deutschlandweiten Kurzfilmtag ist, betrachtet sie als Glücksfall.

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Maria Juch freut sich jetzt auf den 21. Dezember, dann findet der Kurzfilmtag 2021 statt. Das Motto heißt diesmal „Fundstücke“. Die Regionalleiterin erklärt das Prinzip, das hinter diesem Tag steht: Veranstalter können ein eigens für den Kurzfilmtag kuratiertes Programm oder Vorfilme buchen beziehungsweise selbst zusammengestellte Kurzfilme zeigen. „Insgesamt gibt es 22 solcher Programme. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Sie ist sich sicher, dass jeder Veranstalter etwas Passendes findet, „um so den roten Teppich für den Kurzfilm auszurollen“.

Weitere Veranstaltungsanmeldungen seien auch kurzfristig noch möglich. „Wer Interesse hat, der registriert sich auf der Internetseite, bestellt das Kurzfilm-Paket, das ihn interessiert, und bekommt es dann zugeschickt.“ In der Uckermark gibt es Veranstaltungen in Angermünde, Brüssow und Templin. Grundsätzlich laufen alle unter den gegenwärtigen Corona-Auflagen. Wegen der Pandemie habe es auch schon Absagen gegeben. Maria Juch hofft trotzdem, dass viele Kurzfilme gezeigt werden können. „Kunst und Kultur dürfen nicht kaputtgehen. Das ist auch für unsere Seelen wichtig, gerade jetzt.“

Infos und Anmeldung: http://kurzfilmtag.com/

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