Hans Joachim Blomenkamp (Amt Joachimsthal), Detlef Tabbert (Stadt Templin), Daniel Kurth (Landkreis Barnim) und Anne Fellner (
Hans Joachim Blomenkamp (Amt Joachimsthal), Detlef Tabbert (Stadt Templin), Daniel Kurth (Landkreis Barnim) und Anne Fellner (Stadt Eberswalde) wünschen sich eine nachhaltige kreisübergreifende Bahnverbindung. Sigrid Werner
Uckermark-Landrätin Karina Dörk (CDU) unterschrieb den Brief an den Minister.
Uckermark-Landrätin Karina Dörk (CDU) unterschrieb den Brief an den Minister. Sigrid Werner
Ein Dankeschön von den Kommunen für Lokführer und Begleitpersonal der Strecke des RB 63.
Ein Dankeschön von den Kommunen für Lokführer und Begleitpersonal der Strecke des RB 63. Sigrid Werner
Hans-Joachim Blomenkamp, Amtsdirektor von Joachimsthal, Templins Bürgermesiter Detlef Tabbert und die amtierende Bür
Hans-Joachim Blomenkamp, Amtsdirektor von Joachimsthal, Templins Bürgermesiter Detlef Tabbert und die amtierende Bürgermeisterin von Eberswalde Anne Fellner demonstrierten am Kreuzungsbahnhof Joachimsthal Geschlossenheit. Sigrid Werner
Barnim-Landrat Daniel Kurth (SPD)
Barnim-Landrat Daniel Kurth (SPD) Sigrid Werner
Schorfheidebahn

Aufnahme der RB 63 in Landesnahverkehrsplan gefordert

Vertreter der Anrainerkommunen entlang der Bahnstrecke Templin-Joachimsthal-Eberswalde fordern Dauerbetrieb für die Schorfheidebahn.
Joachimsthal

Die Landräte von Uckermark und Barnim sowie die Bürgermeister der Anrainerkommunen an der im Probebetrieb befindlichen Strecke der Schorfheidebahn haben am Donnerstag gemeinsam einen Brief an Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) unterzeichnet. Darin fordern sie, die Verkehrsleistung der RB 63 auch nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 zu bestellen und ab 2024 verbindlich in den Landesnahverkehrsplan aufzunehmen. Bislang hatte es nur eine Zusage für 2022 gegeben.

Mehr zum Probebetrieb: Schorfheidebahn lässt Wünsche offen

Vor drei Jahren war der Probebetrieb auf der Strecke Eberswalde-Joachimsthal-Stadt Templin gestartet worden. Die Vertreter der Kommunen und Kreise, die diesen Probebetrieb mit zehn Prozent mitfinanzieren, machten mit einer Aktion auf dem Kreuzungsbahnhof Joachimsthal darauf aufmerksam, dass sie gemeinsam hinter dem Projekt stehen. Die Strecke müsse unbedingt verstetigt werden, im Sinne der weiteren Entwicklung der gemeinsamen Region und des Tourismus und einer nachhaltigen Verkehrswende. Die Kommunalvertreter erinnerten in Joachimsthal an die Versprechen im Koalitionsvertrag der Landesregierung, die Regionen stärken zu wollen.

Mehr zur Zukunft der Schorfheidebahn: RB 63 rollt auch 2022 – aber was wird danach?

Eine Passage in einem Gutachten des Ministeriums zur Aufnahme von dauerhaft wiederzubelebenden Strecken in den Landesnahverkehrsplan könne deshalb nur als Rechen- oder Schreibfehler gewertet werden, sagte Barnim-Landrat Daniel Kurth (SPD). Darin stach die Strecke mit ihrer gelben Farbe zwischen den als notwendig erachteten Verkehrsleistungen (schwarz) heraus: Eine Bestellung im Taktverkehr sei noch nicht eindeutig begründet, heiße es dort. Die Kommunen machten darauf aufmerksam, dass der Probebetrieb in Pandemiezeiten gefallen sei und damit keine vergleichbaren Fahrgastzahlen liefern konnte. 300 Fahrgäste pro Tag waren einst nur für die Strecke Templin-Joachimsthal gefordert worden. Im von den am Donnerstag unterzeichneten Schreiben an Minister Beermann erinnerten die Kommunalvertreter auch daran, dass die Bezahlung des Bahnbetriebes Aufgabe des Landes sei und sich die finanzielle Vorleistung der Kommunen nur auf den Probebetrieb beziehe.

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