ATE BRAUEREI TEMPLIN

Aus Brauerei wird schicker Wohnpark

Eine Gruppe um zwei Berliner Architekten hat sich in das Areal der alten Templiner Brauerei „verguckt“. Sie haben große Pläne für ein Wohnensemble und stellten jetzt ihre Ideen öffentlich vor.
Sigrid Werner Sigrid Werner
So stellen sich Marcus Schröger und Malte Schröder die Neugestaltung des Areals der alten Brauerei in Templin Templi
So stellen sich Marcus Schröger und Malte Schröder die Neugestaltung des Areals der alten Brauerei in Templin Templin vor: Die historische Bausubstanz soll mit neuen Wohngebäude in Ziegelbauweise ergänzt werden. URBANSKY ARCHITEKTEN
Derzeit bietet das Areal der alten Brauerei in Templin einen trostlosen Anblick.
Derzeit bietet das Areal der alten Brauerei in Templin einen trostlosen Anblick. Sigrid Werner
Marcus Schröger und Malte Schröder (rechts) bei der Vorstellung im Bauausschuss.
Marcus Schröger und Malte Schröder (rechts) bei der Vorstellung im Bauausschuss. Sigrid Werner
Blick von der Kanalseite auf das Objekt.
Blick von der Kanalseite auf das Objekt. URBANSKY ARCHITEKTEN
Marcus Schröger und Malte Schröder (links) haben sich in das Grundstück in der Bahnhofstraße in Berlin &b
Marcus Schröger und Malte Schröder (links) haben sich in das Grundstück in der Bahnhofstraße in Berlin „verguckt”. Foto_URBAN_RUTHS
Templin.

Vor einem Jahr hat eine Gruppe um zwei Berliner Architekten die Immobilie der alten Brauerei in Templin gekauft. Sie will das seit vielen Jahren brach liegende Areal zu einem Wohnpark entwickeln. Marcus Schröger und Malte Schröder von URBANSKY ARCHITEKTEN haben vor dem Bauausschuss der Templiner Stadtverordnetenversammlung das neue Wohnprojekt vorgestellt. Sie wollen es gemeinsam mit einer Bauherrengemeinschaft entwickeln. Erste Abstimmungsrunden sind dafür bereits mit Behörden aus Denkmalschutz, Naturschutz, Stadtplanung und Bauaufsicht gelaufen.

Baulücke mit Neubau schließen

Die Investoren wollen das historische Areal mit zwei Neubauten in Ziegelbauweise nachhaltig ergänzen. Ein Viergeschosser könnte straßenseitig die derzeitige Baulücke schließen, ein dreigeschossiges Hofgebäude könnte zusammen mit den drei Bestandsbauten als Ensemble einen neuen Wohnhof entstehen lassen.

Denkmalgerechte Sanierung

Die historischen Altgebäude wie Sudhaus (links), Pferderemise (rechts) und Darre (Mittelhaus) sollen denkmalgerecht saniert werden. Die Lückenbebauung soll sich an den frühgründerzeitlichen Stil in der Bahnhofstraße anpassen. Im Sudhaus soll über zwei Geschosse ein gemeinschaftliches Zentrum entstehen, außerdem sind großzügige Gemeinschaftsgartenflächen geplant. So könnten in der Bahnhofstraße rund 2800  Quadratmeter neuer Wohnfläche entstehen, was etwa 30 Wohnungen entspräche. Im uckermärkischen Templin gibt es kaum Wohnungsleerstand.

 

 

 

 

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