SCHADSTOFFE ENTDECKT

Ausbau der Uckerpromende in Prenzlau stockt

Der Ausbau der Uckerpromenade in der Kreisstadt verzögert sich. Unter der Straße wurde eine erhebliche Schadstoffbelastung entdeckt.
Der Ausbau der Uckerpromenade vom Seebad zum Kawäldchen verzögert sich. Bei einer Baugrunduntersuchung wurden Schadstoffe un
Der Ausbau der Uckerpromenade vom Seebad zum Kawäldchen verzögert sich. Bei einer Baugrunduntersuchung wurden Schadstoffe unter der Straße entdeckt. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Der geplante Ausbau der Uckerpromenade in Prenzlau verzögert sich. Die Arbeiten an der Straße werden wohl erst im Frühjahr 2020 aufgenommen. Der Grund für die Verzögerung: Unter der Asphaltdecke wurden bei einer Baugrunduntersuchung „erhebliche Belastungen durch umweltbelastende Stoffe, speziell polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen“. Dies teilte der Zweite Beigeordnete, Dr. Andreas Heinrich, mit.

Im Bereich der Schutzzone

Erschwerend hinzu komme, dass der erste Bauabschnitt in der Trinkwasserschutzzone III und der zweite Bauabschnitt, vom Schäfergraben bis zur Pflastersteinstraße am Kap, gar in der Trinkwasserschutzzone II liege, informierte Heinrich. Die Schadstoffbelastung, die in einem Teilabschnitt des ersten Bauabschnittes entdeckt worden ist, soll bis in die „gesättigte Bodenzone“ hineinreichen.

Asphaltdecke unbelastet

Woher diese Belastung unter dem Asphalt der Uckerpromenade herrühre, dafür gibt es bereits eine Vermutung. „Vermutliche Ursache dieser Belastungen mit umweltbelastenden Stoffen sind die seinerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg beim Straßenbau verwendeten Materialien“, erklärte Dr. Andreas Heinrich.

Mehrkosten entstehen

Der Ausbau der belasteten Bodenabschnitte sowie die fachgerechte Entsorgung haben Auswirkungen auf den Baufortschritt. Den Mehraufwand im Hinterkopf kann mit enormen Mehrkosten gerechnet werden. Die Größenordnung sei noch nicht abzusehen, so Heinrich.

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