RINDERALARM

Ausgebüxte Kühe erschrecken Autofahrer auf B 109

Eine entlaufene Rinderherde sorgt weiter für Aufsehen. Zuletzt standen einige Tiere direkt neben der viel befahrenen Bundesstraße.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Ein Teil der am 5. April aus Klosterwalde entlaufenen Rinder sind am Wochenende unmittelbar neben der Bundesstraße 109 bei Petznick und Kreuzkrug aufgetaucht.
Ein Teil der am 5. April aus Klosterwalde entlaufenen Rinder sind am Wochenende unmittelbar neben der Bundesstraße 109 bei Petznick und Kreuzkrug aufgetaucht. privat
Vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit ist diese Situation nicht ungefährlich.
Vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit ist diese Situation nicht ungefährlich. privat
Templin.

Eine am 5. April in Klosterwalde ausgebrochene Rinderherde hält die Region weiter in Atem. Am Wochenende warnten Autofahrer in den sozialen Netzwerken, dass bei Petznick Tiere unmittelbar neben der Bundesstraße 109 stehen würden. Auch aus Kreuzkrug standen Bilder von einem Teil der Herde im Netz.

Rinder mit Futter angelockt

Am Montag konnte Landwirt Manuel Otto eine erste Entwarnung geben. Ihm und seinen Helfern wäre es gelungen, 23 Mutterkühe und Kälber, die neben der Fahrbahn gesichtet worden waren, wieder einzufangen. Diese Tiere befinden sich inzwischen wieder auf der heimischen Koppel. Sie konnten mit Futter angelockt werden, berichtete der Bauer.

Neun Tiere noch frei

Jetzt befinden sich nur noch neun der insgesamt 55 Tiere, die am 5.April ausgebüxt sind, in freier Wildbahn. Der Standort, an dem sie sich aufhalten, sei bekannt. Derzeit werde versucht, auch diese Rinder mit Futter anzulocken.

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