UNFALLGEFAHR

Autofahrer sturzbetrunken in der Uckermark unterwegs

Fahrzeuge unter Einfluss von Alkohol oder Drogen zu lenken, ist aus gutem Grund verboten. Einige Zeitgenossen kümmert das aber nicht.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Wenn Polizisten den Verdacht haben, ein Fahrer ist unter Alkoholeinfluss unterwegs, führen sie zunächst einen elektr
Wenn Polizisten den Verdacht haben, ein Fahrer ist unter Alkoholeinfluss unterwegs, führen sie zunächst einen elektronischen Alkoholschnelltest durch. Uwe Anspach
Schwedt.

Alkohol am Steuer müssen Polizisten fast täglich auf den Straßen der Uckermark ahnden. Am Montagnachmittag zogen Polizisten einen Ford Mondeo aus dem Verkehr, der ihnen auf der B2 bei Schwedt ins Auge gestochen war. Dessen Fahrerin schien nicht nüchtern zu sein. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung, denn das Display zeigte einen Wert von 2,04 Promille an. Für die 33-jährige Uckermärkerin war die Fahrt damit beendet. Ein Arzt nahm ihr in der Folge eine Blutprobe ab, deren Ergebnis als endgültiges Beweismittel im nun anhängigen Verfahren dient. Ihren Führerschein nahmen die Beamten noch an Ort und Stelle in Verwahrung.

Fahren unter Alkohol kann Straftat sein

Am Dienstag gegen 9.20 Uhr hielten Polizisten in der Puschkinallee in Angermünde einen 56-jährigen Fahrer eines Smart an. Ein erster Test ergab einen Wert von 1,02 Promille. Eine zweite Messung auf dem Polizeirevier ergab dann sogar einen Wert von 1,20 Promille. Ein kleiner Unterschied, jedoch mit großen Folgen. Blühte dem Mann zuvor lediglich ein Bußgeldverfahren und ein Fahrverbot, so ist er nun seinen Führerschein vorerst los. Mit einem Wert von 1,10 Promille oder mehr stellt eine Fahrt mit dem Pkw eine Straftat dar.

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