KRANKENHAUS TEMPLIN

Bauarbeiten an Sana-Klinik sollen ab 27. April weitergehen

Die Arbeiten am Ambulant Stationären Zentrum in Templin mussten wegen der Maßnahmen zur Eindämmung von Corona vorübergehend ausgesetzt werden.
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An der Sana-Klinik Templin wird ein Neubau errichtet. Der Bauzaun bleibt schon seit einigen Wochen geschlossen, die Bauarbeite
An der Sana-Klinik Templin wird ein Neubau errichtet. Der Bauzaun bleibt schon seit einigen Wochen geschlossen, die Bauarbeiten ruhen vorübergehend wegen Corona. Sigrid Werner
An der Sana-Klinik Templin wird ein Neubau für ein Ambulant Stationäres Zentrum errichtet.
An der Sana-Klinik Templin wird ein Neubau für ein Ambulant Stationäres Zentrum errichtet. Sigrid Werner
Templin ·

Die Bautätigkeit am künftigen Ambulant Stationären Zentrum (ASZ) am Sana Krankenhaus Templin musste wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus vorübergehend ausgesetzt werden. Das bestätigte der Sprecher der Sana-Kliniken Berlin-Brandenburg. Die Sana-Klinik hatte nach der Rechtsverordnung des Landes vom 23. März 2020 ihre Besuchsregelungen zum Schutz von Patienten und Angehörigen angepasst. Den Bauleuten hätte in der Bauphase der Zutritt zum Krankenhaus ermöglicht werden müssen. Sana hofft allerdings, die Baustelle ab 27. April wieder schrittweise in Betrieb nehmen zu können. Man rechne trotz der temporären Unterbrechung mit einer Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme im Herbst 2020.

Modellprojekt für ländlichen Raum

Seit 2017 arbeiten die IGiB/StimMT gGmbH – ein Gemeinschaftsunternehmen von Kassenärztlicher Vereinigung Brandenburg und Krankenkassen (AOK und Barmer) – mit den Sana Kliniken Berlin-Brandenburg an dem bundesweiten Modellprojekt zu innovativen medizinischen Versorgungsformen für den ländlichen Raum in Templin.

Ambulant-Stationäres Zentrum entsteht

14,5 Millionen Euro waren dafür aus dem Innovationsfonds des Bundes bewilligt worden. Darüber hinaus unterstützen Bund und Land mit rund 10 Millionen Euro bauliche Investitionen in der Templiner Klinik, das zu einem Ambulant-Stationären Zentrum mit 96  Betten (bislang 122) entwickelt werden soll, in dem niedergelassene und Klinikärzte Hand in Hand arbeiten.

Neubau für interdisziplinäre Arbeit

Im Innenhof der Klinik entsteht dafür ein Neubau für die sektorübergreifenden Angebote. Dort sind interdisziplinär nutzbare Behandlungsräume und ein neuer Empfangsbereich geplant. In der oberen Etage wird ein Flügel ausgebaut, um dort ambulante und stationäre Angebote zur Altersmedizin zu konzentrieren.

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