KONZERT IM FLUGZEUGHANGAR

Bebersee Festival glanzvoll eröffnet

Mit Jubelstürmen honorierten die Gäste im Konzerthangar des einstigen Militärflugplatzes Groß Dölln den Auftakt der Konzertreihe.
Peter Ullrich Peter Ullrich
Lena Neudauer, Leonhard Disselhorst und Yoonji Kim brachten das Es-Dur-Klaviertrio von Franz Schubert zu Gehör.
Lena Neudauer, Leonhard Disselhorst und Yoonji Kim brachten das Es-Dur-Klaviertrio von Franz Schubert zu Gehör. Peter Ullrich
Bebersee.

Als Professor Markus Groh 1999 in der alten Dorfschule in Bebersee die Konzertwochen „b:fes“ ins Leben rief und die relativ wenigen Interessierten sich in einer winzigen Aula unter schlechten akustischen Bedingungen einfanden, da konnte noch niemand auch nur ahnen, dass dies der Beginn einer wunderbaren Konzertreihe sein wird.

Hervorragende Interpreten

Der Grund war ein ganz simpler: Professor Markus Groh gelang es immer wieder, hervorragende und vor allem junge Interpreten zu entdecken und sie mit den unterschiedlichsten Werken der Kammermusik vorzustellen.

So standen auch am Wochenende im Eröffnungskonzert 2019 wieder großartige Solisten auf der Bühne, einige von ihnen schon zum wiederholten Male.

Zuschauer fasziniert

Der chinesische Pianist Mo Zhou faszinierte die Zuhörer zu Beginn mit seiner traumhaft innigen Interpretation eines Poéme von Alexander Skrjabin. Wolfgang Amadeus Mozarts fünf Klavier-Variationen zu einem schlichten eigenen Thema interpretierten Yoonji Kim und Prof. Groh vierhändig in einer solch lustbetonten und lockeren Weise trotz zum Teil rasanter Tempi, dass man einfach nur genießen konnte..

Zu Jubelstürmen provoziert

Zum Abschluss des ersten Teiles des Abends interpretierten Lena Neudauer und Franziska Hölscher die C-Dur Sonate für zwei Violinen von Sergej Prokofiew mit einer solchen Rasanz und Eleganz, dass vor allem im zweiten Satz so mancher Zuhörer seiner Begeisterung nicht Herr wurde.

Zum Abschluss des Konzertes interpretierten Lena Neudauer, Leonhard Disselhorst und Yoonji Kim das Es-Dur-Klaviertrio von Franz Schubert, das mit seiner ungewöhnlichen Länge und seinen in jedem der vier Sätze bis zum Zerreißen gespannten Affekten die Zuhörer zu Jubelstürmen provozierte.

Weitere Konzerterlebnisse

Ein wunderschöner Beginn des Bebersee-Festivals, der auf die kommenden Konzerte mehr als neugierig macht.

Am Dienstag, dem 23.Juli, um 19 Uhr gibt es unter dem Thema „Landschaften“ eine Hommage an Roger Willemsen mit Texten von Roger Willemsen und Musik von Bach, Brahms, Strauss, Bartók unter anderem, gestaltet von Walter Sittler, Franziska Hölscher und Markus Groh.

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