Wie jugendfreundlich die familienfreundliche Kurstadt Templin ist, darum ging es in der Befragung.
Wie jugendfreundlich die familienfreundliche Kurstadt Templin ist, darum ging es in der Befragung. Tilo Grellmann
Freizeitgestaltung

Befragung von 400 Jugendlichen in Templin wird ausgewertet

Templin wirbt damit, familienfreundliche Kurstadt zu sein. Wie aber werden speziell die Interessen von Jugendlichen berücksichtigt?
Templin

Um in Erfahrung zu bringen, was sich Kinder ab zwölf Jahren und Jugendliche an Angeboten in Templin wünschen, wurde ein Fragebogen erarbeitet. Erarbeitet vom Team für offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Templin gemeinsam mit dem „Jugendkella“ der Evangelischen Kirchengemeinde Templin und dem Jugendbeirat der Stadt Templin.

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Jetzt sei diese Befragung abgeschlossen, informierte Jacob Schnaak, Mitarbeiter des Teams, im jüngsten Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Sport. „400 Jugendliche, die in Templin eine weiterführende Schule besuchen, haben diesen Fragebogen ausgefüllt. Darin ging es unter anderem darum, wo sie sich gern aufhalten, was sie gern in ihrer Freizeit tun. Wissen wollten wir beispielsweise auch, wie lange ihr Weg zur Schule oder zur Arbeit ist oder ob sie später einmal gern in Templin wohnen wollen würden.“ Insgesamt seien 102 Fragen gestellt, alle personenbezogenen Daten anonymisiert worden.

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Nun beginnt Teil zwei der Aktion: Die Fragebögen müssen ausgewertet werden. Die Ergebnisse sollen in die Fortschreibung der Rahmenkonzeption der offenen Kinder- und Jugendarbeit einfließen. Genauso wie die Resultate eines Fachtages, zu dem Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) eingeladen hatte. „Die Anregung dafür kam aus der Arbeitsgruppe offene Kinder- und Jugendarbeit“, so Jacob Schnaak. „25 Vertreter aus Vereinen, Stadtverordnete, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Schulsozialarbeiter diskutierten in Gruppen über das Thema ‚Familienfreundliche Kurstadt! Jugendfreundliche Kurstadt?‘.“ Im Detail sei darüber gesprochen worden, was Templin auszeichne, was Jugendliche in der Stadt brauchen und wie viel Potenzial in den Ortsteilen stecke.

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Für den Fachtag gab es im Bildungsausschuss erst einmal Lob. „Das war eine sehr gelungene Veranstaltung. Mit solchen Gesprächsrunden schafft man es, eine Vernetzung zwischen den verschiedenen Anbietern und Trägern herzustellen. Das ist wichtig“, meinte Ausschussvorsitzender Stefan Rikken (Bündnis 90/Grüne).

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