KOMMUNALPOLITIK

Bekenntnis zu Bahnstationen in uckermärkischen Dörfern

Die Abgeordneten des Kreistages stehen hinter den Bahnhaltepunkte in Passow, Schönow, Casekow, Tantow und Petershagen.
Auch der Bahnhof Petershagen soll mit zwei Bahnsteigen ausgebaut werden.
Auch der Bahnhof Petershagen soll mit zwei Bahnsteigen ausgebaut werden. Stefan Zielonkowski
Prenzlau ·

Gegen eine Schließung von Bahnhaltepunkten in der Uckermark haben sich am Mittwoch die Abgeordneten des Kreistages ausgesprochen und einen entsprechenden Beschluss gefasst. Damit stärken sie Landrätin Karina Dörk (CDU) den Rücken, die eigenen Angaben zufolge als Chefin der Kreisverwaltung diese Position bereits gegenüber dem Land sowie der Deutschen Bahn zum Ausdruck gebracht hat.

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Die SPD-Fraktion hatte im Kreistag den Antrag gestellt. „Es gab eine Diskussion im Amtsbereich Gartz, einzelne Bahnhaltepunkt möglicherweise von der Ausbauliste der Zugverbindung von Berlin nach Stettin zu streichen“, informierte Mike Bischoff (SPD). Bund und Deutsche Bahn wollen die Bahnlinie zwischen Angermünde und Stettin durchgehend zweigleisig ausbauen. Die Bahnhöfe und Haltepunkte Passow, Schönow, Casekow und Petershagen sollen im Zuge des Ausbaus eine zweite Bahnsteigkante erhalten und der Bahnhof Tantow neue Bahnsteige. Die Diskussion aus dem Amt Gartz sei bis in die Landes- und Bundesministerien getragen worden, berichtete Bischoff. Deshalb sei es wichtig, dass die Kreistagsabgeordneten gegenüber dem Bund und dem Land klar zum Ausdruck bringen, in der Uckermark keine Bahnhaltepunkte zu schließen.

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Fast alle Abgeordneten des Uckermark-Kreistages unterstützten den Antrag der SPD und gaben ihm ihre Zustimmung. Lediglich drei Abgeordnete enthielten sich der Stimme.

 

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