UNTERRICHT VORGESTELLT

Bildungsministerin Lernen in Templiner Wald präsentiert

Der Alltag ist die beste Schule. Diesen Ansatz verfolgt die Waldhofschule Templin und hat Britta Ernst erläutert, was dahinter steckt.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Um Bildungsministerin Britta Ernst (rechts) am praktischen Beispiel zu zeigen, was sich hinter dem Konzept „Lernen in Lernsituationen“ an der Waldhofschule Templin verbirgt, „entführten“ Schulleiterin Antje Uibel (Zweite von links) sowie die Schüler Felix Feldmann (links) und Jorim Baarmann sie in den nahen Wald zu einem Ameisenhügel.
Um Bildungsministerin Britta Ernst (rechts) am praktischen Beispiel zu zeigen, was sich hinter dem Konzept „Lernen in Lernsituationen“ an der Waldhofschule Templin verbirgt, „entführten“ Schulleiterin Antje Uibel (Zweite von links) sowie die Schüler Felix Feldmann (links) und Jorim Baarmann sie in den nahen Wald zu einem Ameisenhügel. Horst Skoupy
Templin.

An einem Ameisenhaufen im Wald lässt sich für Schüler nicht nur Wissen über Naturwissenschaften vermitteln. Er bietet zugleich Möglichkeiten, zum Beispiel Aufsätze in Deutsch zu schreiben. Das erklärten am Freitag Jorim Baarmann (11) und Felix Feldmann (12) der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Sie war zu Gast an der Waldhofschule Templin und informierte sich bei Schulleiterin Antje Uibel unter anderem über das pädagogische Konzept „Lernen in Lernsituationen“, das die Bildungseinrichtung praktiziert.

Traditionsreicher Ort

Die Ministerin war einer Einladung der Stephanus-Stiftung gefolgt, die am Freitag zum Jahresempfang an den Templiner Waldhof eingeladen hatte. Ihren Angaben zufolge hatte sie der uckermärkische SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schmidt gebeten, dort ihre Gedanken zu einem neu erschienen Buch von Diakon Dr. Wolfgang Seyfried (SPD) „Der Waldhof. Geschichte und Gegenwart 1854 bis 2019“ vorzutragen. Sie sei dieser Bitte gern nachgekommen, denn sich einem solch traditionsreichen Ort wie den Waldhof Templin mit seiner interessanten Geschichte zu widmen, sei ihre eine Ehre, sagte die Ministerin.

Soziale Verantwortung

Als Rettungshaus für verwahrloste Kinder 1854 gegründet, hat sich der Waldhof als diakonische Einrichtung entwickelt, die sich heute der Betreuung von Menschen mit Behinderungen widmet. Große Verdienste hat sich indes auch die Waldhofschule Templin erworben. An der „Schule für alle“ lernen Schüler mit und ohne Förderbedarf gemeinsam.

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