FEUERWEHREHRENAMT

Brandenburgs Innenminister hält an Retterprämie fest

Feuerwehrleute im Ehrenamt erhalten weiter Prämien und Aufwandsentschädigungen. Diese klare Botschaft aus Potsdam soll Zweifel zerstreuen.
Für ihren ehrenamtlichen Einsatz sollen freiwillige Feuerwehrleute weiter eine Aufwandsentschädigung sowie Jubil&aum
Für ihren ehrenamtlichen Einsatz sollen freiwillige Feuerwehrleute weiter eine Aufwandsentschädigung sowie Jubiläumsprämien erhalten, hat Brandenburgs Innenminister klargestellt. Horst Skoupy
Prenzlau ·

An der sogenannten Retterprämie für ehrenamtliche Feuerwehrleute wird nicht gerüttelt. Das hat Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) in dieser Woche erklärt. Mit seiner Klarstellung hatte er einen Strich unter Gerüchte gezogen, die zu dem Thema in diversen Medien aufgetaucht waren. Seit gut zwei Jahren erhalten Feuerwehrleute im Land Brandenburg für ihre ehrenamtliche Tätigkeit sowohl eine Aufwandsentschädigung, die an den aktiven Dienst gekoppelt ist, sowie eine Jubiläumsprämie im Abstand von zehn Jahren.

Errungenschaft für Helfer

Für Wolfgang Drewlo, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes des Landkreises Uckermark e. V., ist die Klarstellung eine gute Nachricht. Welche Gerüchte sich um die Zahlung der Retterprämie ranken, konnte er am Donnerstag nicht mit Gewissheit sagen. Er weiß aber von Diskussionen um die Aufwandsentschädigungen. Um diese zu erhalten, müssen Feuerwehrleute eine Dienstbeteiligung von jährlich 40 Stunden nachweisen. Angesichts der Pandemiebeschränkungen im vergangenen Jahr waren Ausbildungen und Dienste in den freiwilligen Feuerwehren der Uckermark heruntergefahren beziehungsweise ausgesetzt worden. „Die Retterprämie ist in erster Linie eine Anerkennung, die unsere Feuerwehrleute für ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die Gemeinschaft erhalten. Nicht zuletzt ist sie aber auch für viele Kameraden Motivation, sich in ihren Feuerwehren zu engagieren“, sagte Wolfgang Drewlo. Er hält die Retterprämie für eine Errungenschaft, für die sich auch der Feuerwehrverband des Landkreises Uckermark über viele Jahre hinweg eingesetzt habe.

Weniger Bürokratie

Wie das Ministerium des Innern und für Kommunales mitteilte, soll das Verwaltungsverfahren zur Gewährung von Jubiläumsprämien und Zuschüssen zum Aufwandsersatz für freiwillige Feuerwehren optimiert werden. Die sogenannte Retterprämie war zum Ende der vergangenen Legislaturperiode eingeführt worden. Nun soll, basierend auf gesammelten Erfahrungswerten, geprüft werden, wie das Verwaltungsverfahren entschlackt und optimiert werden kann, hieß es.

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