Der Marktplatz in Templin ist weihnachtlich geschmückt, aber ziemlich leer.
Der Marktplatz in Templin ist weihnachtlich geschmückt, aber ziemlich leer. Sigrid Werner
Absage

Budenzauber lohnt sich in Templin nicht

Ein vorweihnachtliches Angebot wie in Prenzlau gibt es in der Kurstadt nicht. Überlegungen, einige Stände mit Angeboten zum Mitnehmen aufzustellen, hat es zwar gegeben, wurde aber abgelehnt.
Templin

Für den Prenzlauer Weihnachtsmarkt, der coronabedingt abgesagt werden musste, hat man sich in der Kreisstadt sozusagen eine dezentrale Variante einfallen lassen: Im Stadtzentrum verteilt stehen Stände und Buden, die für vorweihnachtliche Stimmung sorgen sollen. Eine Alternative, die Händler, Schausteller und Gastronomen sowie das Naturerlebnis Uckermark und die Werbe- und Interessengemeinschaft Prenzlau e.V. gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Die Idee ist offenbar gut angekommen. City-Managerin Susanne Ramm freut sich über die Resonanz. Alle Angebote seien to go und man halte sich an die Corona-Vorgaben, die es für solche Angebote unter freiem Himmel gibt, der Uckermark Kurier berichtete.

Warum nicht in Templin?

Nach der Veröffentlichung des Beitrages gab es in den sozialen Medien kritische Anmerkungen: Warum geht so etwas nicht in Templin? Auch hier musste der Weihnachtsmarkt abgesagt werden. Die Tourismus Marketing Templin GmbH (TMT) hatte als Veranstalter überlegt, einige wenige Verkaufsstände rund um den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz aufzustellen, damit vorweihnachtliche Leckereien zum Mitnehmen angeboten werden können. „Das hatten wir vor“, bestätigte TMT-Geschäftsführer Ernst Volkhardt. Es habe ein Gespräch mit einem Schaustellerbetrieb gegeben. Zusammen sei überlegt worden, was die Corona-Verordnung hergebe.

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Zunächst war man davon ausgegangen, das Ganze in den Wochenmarkt integrieren zu können. „Laut Wochenmarktverordnung darf jedoch tagsüber kein Alkohol ausgeschenkt werden. Damit wäre der Glühweinverkauf nur bedingt möglich gewesen. Dann haben wir vorgeschlagen, die Buden und Stände im Stadtgebiet zu verteilen. Ein Standort wäre der Platz am Museum gewesen“, so Ernst Volkhardt. Diese Bedingungen seien für den Schaustellerbetrieb nicht in Frage gekommen.

 

 

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