POLITISCHER WIDERSTAND

Bürgerinitiative warnt vor Gefahren des Gasbohrens

Ein Unternehmen erkundet bei Zehdnick Erdgasvorkommen. In der Region stoßen die Pläne auf Kritik.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Bürger wollen Erdgasförderung in der Tourismusregion aus ganz unterschiedlichen Gründen verhindern.
Bürger wollen Erdgasförderung in der Tourismusregion aus ganz unterschiedlichen Gründen verhindern. Sigrid Werner
Die Initiatoren verteilten Spendenflieger.
Die Initiatoren verteilten Spendenflieger. Sigrid Werner
Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren traf auf große Resonanz.
Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren traf auf große Resonanz. Sigrid Werner
Die Templiner und Zehdenicker sind nicht die ersten, die sich gegen das Gasbohren wehren.
Die Templiner und Zehdenicker sind nicht die ersten, die sich gegen das Gasbohren wehren. Sigrid Werner
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Templin.

Gegen die Pläne der Firma Jasper Resources, in der Zehdenicker Region Erdgaslagerstätten zu erkunden, formiert sich Widerstand. Am Donnerstagabend hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die eigenen Angaben zufolge gegen diese Pläne vorgehen will.

Rund 400 Bürger aus der Region Zehdenick/Templin und darüber hinaus waren der Einladung der Initiatoren zur Gründung der Bürgerinitiative in den Saal der NaturTherme Templin gefolgt. Die Veranstalter informierten über die Pläne der Firma Jasper Resources, die derzeit zwischen Zehdenick und Templin mit einer Lizenz und Betriebserlaubnis des Landesbergbauamtes seismische Erkundungen durchführt.

Umweltrisiken befürchtet

Die Bürgerinitiative will verhindern, dass später im Untersuchungsfeld Zehdenick Nord nach Erdgas gebohrt oder es gar gefördert wird. Auf der Veranstaltung stellten die Organisatoren in einem Vortrag bohrtechnische Verfahren und deren mögliche Gefahren und Risiken für Gesundheit und Umwelt vor. Vor allem fürchten sie eine Verunreinigung des Grundwassers mit giftigen Stoffen.

Es wurden Möglichkeiten diskutiert, das Gasbohren in der von Tourismus und Schutzgebieten geprägten Region zu verhindern. Die Stadtverordneten von Templin hatten bereits gegen die Betriebserlaubnis zur seismischen Erkundung erfolglos Widerspruch eingelegt. Von den Stadtvätern aus Zehdenick gab es keinen Widerspruch.

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