Oma und Opa zu Ostern nicht besuchen zu dürfen – gerade für Kinder nicht ganz einfach.
Oma und Opa zu Ostern nicht besuchen zu dürfen – gerade für Kinder nicht ganz einfach. Patrick Pleul
Kontaktsperre über Ostern

Bürgermeister sendet Appell an Prenzlauer

Familien trifft die Verlängerung des Verbots besonders hart. Dennoch ruft Stadtoberhaupt Hendrik Sommer dazu auf, sich daran zu halten. Freiwillige stehen bereit, um einsamen Menschen zu helfen.
Prenzlau

Das Kabinett des Landes Brandenburg hat die Verlängerung der derzeitigen Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April beschlossen. „Diese Entscheidung war zu erwarten“, sagt Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) mit Blick auf das Ziel der Eindämmungsverordnung, die Ausbreitung von COVID 19 zu verlangsamen.

Damit gelten die Verbote nun auch für die Osterfeiertage. „Mir ist bewusst, dass dies für viele nochmals eine andere Dimension ist. Denn ein Kontaktverbot geradezu Feiertagen ist natürlich vor allem für Familien schwierig. Dennoch appelliere ich zum wiederholten Male an die Vernunft der Bevölkerung. Wir können alles nachholen. In der Familie, im Freundeskreis, in der Öffentlichkeit. Jetzt müssen wir uns beschränken, um das auch wirklich zu schaffen“, so Sommer.

Gleichzeitig verweist das Stadtoberhaupt nochmals auf Hilfsangebote, die vor allem an ältere und hilfsbedürftige Menschen gerichtet sind. So haben die Bürgerstiftung Barnim Uckermark eigens eine Hotline eingerichtet, bei der man anrufen und sich registrieren lassen kann. „Das bezieht sich nicht nur auf Einkäufe, sondern auch auf Telefonate gegen die Einsamkeit. Also: Nutzen Sie das!“, ermunterte der Bürgermeister.

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