BREITBANDAUSBAU

Bundesminister schippt für schnelles Internet in Wichmannsdorf

Die Westuckermark wird mit schnellem Internet versorgt. Beim symbolischen Spatenstich in Wichmannsdorf griff auch Andreas Scheuer zur Schaufel.
Bundesminister Andreas Scheuer (Mitte) hatte es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Dr. Alexander Montebaur (Vorstandsvors
Bundesminister Andreas Scheuer (Mitte) hatte es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Dr. Alexander Montebaur (Vorstandsvorsitzender E.DIS), Bürgermeister Frank Zimmermann, Landrätin Karina Dörk und Jörn Schoof (Geschäftsführer e.discom – von links) den symbolischen Spatenstich für den Breitbandausbau in Wichmannsdorf vorzunehmen. Horst Skoupy
Wichmannsdorf.

Großer Bahnhof in einer kleinen Gemeinde: In Wichmannsdorf (Gemeinde Boitzenburger Land) fiel am Dienstag der symbolische Startschuss für den Breitbandausbau in der Westuckermark. Mitten unter den Gästen aus Politik und Wirtschaft: Andreas Scheuer (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Es ist bereits das zweite Großprojekt, für das im Landkreis der Startschuss fiel. Das erste hatte im Juli in Vierraden begonnen.

Zweiter Ausbauabschnitt

„Die Mobilität der Zukunft wird sich ändern”, stellte Andreas Scheuer fest. „Uckermark digital – wir brauchen Gigabitnetze in ganz Deutschland. So sorgen wir flächendeckend für gleichwertige Lebensverhältnisse. Schnelles Internet erleichtert uns allen die Arbeit und den Alltag. Das zeigt die aktuelle Situation um Corona mehr denn je, wenn teilweise sogar die Schule virtuell stattfinden muss. Darum investieren wir massiv in den Ausbau der Netze: Hier in der Uckermark ist es bereits der zweite Ausbauabschnitt mit knapp 78 Millionen Euro.” 33 Gemeinden, rund 12.000 Haushalte, 331 Unternehmen und 67 Schulen würden mit schnellem Internet versorgt.

Standortfaktor für Wirtschaft

Für Landrätin Karina Dörk (CDU) ist dieses Projekt ein weiterer Schritt in die digitale Zukunft der Uckermark. „Die Lebens- und Arbeitsqualität gerade in den ländlichen Regionen wird deutlich verbessert. Selbst die kleinsten Orte können sich dann superschnell übers Internet mit der ganzen Welt verbinden. Das ist vor allem für Firmen, Freiberufler und Kreative, die ein schnelles Internet brauchen, wichtig”, sagte sie. Nicht zuletzt bringe der Breitbandausbau die Region als attraktiven Wirtschaftsstandort ins Spiel.

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Kommentare (2)

Der nächstgelegene Bahnhof war in Haßleben. Aber die Strecke von Templin nach Prenzlau wurde im Jahr 2000 stillgelegt. Wozu braucht man eine digitale Infrastruktur in einer Gegend wo die herkömmliche Infrastruktur seit Jahren fehlt? Warum dann noch altertümliche Kupferkabel (Breitband), wenn auch Glasfaser möglich wäre? Und achtet auf die Helme bei diesen merkwürdigen Statisten!

... symbolischer Spaten ist noch kein Schippen!!! Macht sich medial aber gut. Würde Herr Scheurer wirklich schippen(mind. einen Tag lang) würde ich mir das nicht entgehen lassen. 🤣