UCKERMARK-KASERNE

Bundeswehr hält sich für Corona-Hilfe bereit

In Prenzlau sind mehrere Hundert Bundeswehrangehörige stationiert. Jetzt bereiten sie sich auf neue Aufgaben vor.
Die in der Uckermark-Kaserne stationierten Soldaten stellen sich darauf ein, womöglich bald in der Corona-Krise gebraucht
Die in der Uckermark-Kaserne stationierten Soldaten stellen sich darauf ein, womöglich bald in der Corona-Krise gebraucht zu werden. Kai Horstmann
Prenzlau.

Eigentlich sollten die in der Uckermark-Kaserne stationierten Bundeswehrsoldaten dieser Tage das NATO-Großmanöver „Defender 2020“ in Mittel- und Osteuropa unterstützen. Doch das wurde wegen der Corona-Krise vorzeitig beendet. Inzwischen sind auch die Soldaten und sonstigen Bundeswehrangehörigen in Prenzlau im Krisenmodus. „Auch wir haben das in der Kaserne tätige Personal ausgedünnt, auch viele Bundeswehrangehörige arbeiten im Home-Office“, berichtet Patrick Lehning, Sprecher der Bundeswehr in Prenzlau. „Einen Coronafall hat es bei uns bisher zum Glück noch nicht gegeben.“

Bundeswehr anderswo im Einsatz

Im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern sind schon Bundeswehreinheiten gefordert, um bei der Bewältigung der Pandemie zu helfen. So stellte die Bundeswehr in der Marinetechnikschule Parow eine größere Abstellfläche bereit. In Rostock baute das Spezialpionierregiment 164 aus Husum ein Zelt auf, das als durchfahrbare Corona-Teststation genutzt wird. Dagegen gibt es im Land Brandenburg derzeit noch keine Amtshilfeleistung der Bundeswehr. Damit ist es das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem die Bundeswehr im Zuge der Corona-Krise noch nicht aktiv wurde.

Noch keine konkrete Anforderung

Patrick Lehning hält es allerdings für möglich, dass auch die in Prenzlau Stationierten bald von der Zivilgesellschaft gebraucht werden. „Wir bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor, allerdings ist es ohne konkrete Anforderung schwierig“, räumt er ein.

 

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