SAISON 2021

▶ Camping in Prenzlau startet mit Vorteilspreisen

Die Bauarbeiten für den Campingplatz „Sonnenkap“ in Prenzlau liegen im Plan. Im Eröffnungsjahr sollen die Gäste mit Vorteilspreisen gelockt werden.
Positiv gestimmt sind die beiden Geschäftsführerinnen der CPG Campingplatzgesellschaft Stephanie Wendt (links) und K
Positiv gestimmt sind die beiden Geschäftsführerinnen der CPG Campingplatzgesellschaft Stephanie Wendt (links) und Katja Zimmermann auf dem „Sonnenkap“. Konstantin Kraft
Luftaufnahmen vom „Sonnenkap“ zeigen das schiere Ausmaß des elf Hektar großen Geländes am Ostufer
Luftaufnahmen vom „Sonnenkap“ zeigen das schiere Ausmaß des elf Hektar großen Geländes am Ostufer des Unteruckersees . CPG Campingplatzgesellschaft
In diesem Rohbau zieht später die Wellnessoase mit Sauna und Salzgrotte ein. Sie darf von Einheimischen mitgenutzt werden
In diesem Rohbau zieht später die Wellnessoase mit Sauna und Salzgrotte ein. Sie darf von Einheimischen mitgenutzt werden. Konstantin Kraft
Der Eingang zum neuen Campingplatz: Rechter Hand steht das Empfangsgebäude.
Der Eingang zum neuen Campingplatz: Rechter Hand steht das Empfangsgebäude. Konstantin Kraft
212 Stellplätze für Wohnanhänger und Wohnmobile und 30 Zelt-Stellplätze sollen auf dem Gelände zur Ve
212 Stellplätze für Wohnanhänger und Wohnmobile und 30 Zelt-Stellplätze sollen auf dem Gelände zur Verfügung stehen. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Das Empfangsgebäude für den Campingplatz „Sonnenkap“ in Prenzlau steht. Die Fenster sind eingesetzt und das Dach wird gedeckt. Jetzt geht es an den Innenausbau. In gut neun Monaten sollen hier die ersten Gäste auf dem Platz begrüßt werden. Dann, im Mai 2021, wird das „Sonnenkap“ offiziell eröffnet. Dass dieser Termin gehalten werden kann, davon darf zum jetzigen Zeitpunkt ausgegangen werden. Die Arbeiten auf dem rund elf Hektar großen Gelände in Ufernähe des Unteruckersees liegen im Zeitplan.

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Bisher keine Verzögerungen

Es ist viel passiert, seit im November 2019 der symbolisch erste Spatenstich auf dem Gelände gesetzt wurde. „Corona hat uns zum Glück gar nicht tangiert“, sagte Katja Zimmermann bei einem Rundgang auf dem Grundstück. Gemeinsam mit Stephanie Wendt hat sie die Geschäftsführung der CPG Campingplatzgesellschaft inne. Aktuell laufe alles nach Plan. Ein Lob richtete sie dabei an die bauausführende Firma Hoch- und Tiefbau Ruff aus Löcknitz. „Sie machen einen super Job“, sagte sie, „die Abstimmung läuft reibungslos“. Ein weiterer Pluspunkt: Es seien ausschließlich regionale Firmen gebunden worden, ergänzte Stephanie Wendt.

Direkter Blick auf Uckersee

Wer dieser Tage über das Gelände des künftigen Campingplatzes blickt, bekommt einen ersten Eindruck, wie dieser einmal fertig aussehen könnte. Nicht nur das Empfangsgebäude steht. Die Rohbauten für die übrigen vier Gebäude sind ebenfalls in die Höhe gewachsen. Dazu gehören zwei Sanitäranlagen, ein Hof für Arbeitsgeräte sowie die „Wellnessoase“ mit Sauna und Gradierwerk. Letztere wird unweit des Eingangs gebaut. Die Oase hat eine integrierte Terrasse sowie „bodentiefe Fenster“, die aus dem Wellnessbereich heraus einen direkten Blick auf das Wasser ermöglichen sollen.

Region auf Campingplatz holen

Der Bauzeitplan sieht vor, dass die einzelnen Gewerke beim Innenausbau nahtlos von Gebäude zu Gebäude übergehen. Darüber hinaus werden auf der Fläche noch Ferienhäuser und Safari-Zelte aufgestellt. Für die Übernachtung stehen überdies 212 Stellplätze für Wohnanhänger und Wohnmobile und 30 Zelt-Stellplätze zur Verfügung. In Richtung Unteruckersee wird auf dem Gelände eine Liegewiese angelegt, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben soll. Um auf dem riesigen Platz nicht die Orientierung zu verlieren, wird ein Wegesystem installiert. Im Empfangsgebäude am Eingang wird ein Bistro sowie ein Shop mit regionalen Produkten Einzug halten. „Wir wollen die Region auf den Campingplatz holen“, sagte Stephanie Wendt.

240 Bäume geplant

Noch ist die dominante Farbe auf dem 105.000 Quadratmeter großen Grundstück ein Braunton. Er rührt von den Unmengen an Erdmaterial, die beim Tiefbau bewegt wurden. „Der erste Rasen ist gerade angesät worden“, berichtete Katja Zimmermann. Der Grund wird planiert und Böschungsmatten verlegt. Es wird auf jeden Fall noch grüner auf dem Platz. Im Herbst sollen 240 Großbäume auf dem Gelände gepflanzt werden, kündigte Stephanie Wendt an. Bis dahin wird auf den Hauptwegen der Asphalt aufgebracht.

Busverkehr zum Campingplatz

Im oberen Bereich des Campingplatzes – vom Eingang aus gesehen links neben der Rezeption – entsteht ein Parkplatz mit circa 200 Stellflächen. Dieser kann von Einheimischen mit benutzt werden. Der derzeit noch bestehende „wilde“ Parkplatz am Kap-Restaurant soll dafür renaturiert werden. Darüber hinaus stehen die Geschäftsführerinnen gerade in Absprache mit der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG), um eine Buslinie zum Campingplatz zu führen. Auch eine Kooperation mit einem regionalen Fahrradverleih sei angedacht, schilderte Wendt.

Premierensaison mit „Eröffnungspreisen”

Schon Ende dieses Jahres sollen Gäste ihren Urlaub für die Saison 2021 auf dem „Sonnenkap“ buchen können. Aktuell wird die Preistabelle für den Platz erstellt. Die Preise sollen einem Vier-Sterne-Campingplatz angemessen sein, so Zimmermann. Bei der Kalkulation seien Vergleiche mit anderen Plätzen angestellt worden. „Wir haben die aktuellen Entwicklungen eingeplant“, sagte Wendt. Damit spielte sie wohl auf die neue Lust der Deutschen auf einen Urlaub im eigenen Land an. Aber: „Wir starten in die erste Saison mit Eröffnungspreisen.“

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