EINSCHRÄNKUNGEN

Corona-Pandemie beeinträchtigt Krankenhaus Prenzlau

Auch ohne konkrete Fälle wirkt sich Corona auf das Kreiskrankenhaus aus. Es gibt spürbare Einschränkungen für die Patienten.
Behandlungen beim Durchgangsarzt im Krankenhaus Prenzlau sind zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich.
Behandlungen beim Durchgangsarzt im Krankenhaus Prenzlau sind zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Franziska Gerhardt
Prenzlau ·

In Prenzlau wird derzeit gemunkelt, dass der Aufnahmestopp für Patienten im Krankenhaus Prenzlau mit der Coronainfektion eines dort tätigen Arztes zusammenhängen soll. Der Mediziner soll so akut von der Erkrankung betroffen sein, dass sogar eine stationäre Aufnahme erforderlich wurde. Die Behandlung sei zunächst im Krankenhaus der Nachbarstadt Pasewalk erfolgt. Zwischenzeitlich habe es aber auf Wunsch des Infizierten eine Weiterverlegung an die Uniklinik Greifswald gegeben. In diesem Zusammenhang stehe nun, so das Gerücht, weiteres medizinisches Personal am Krankenhaus in Prenzlau unter Quarantäne.

Coronapatienten nach Schwedt

Andreas Gericke, Pressesprecher der Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG), die das Kreiskrankenhaus Prenzlau betreibt, bestätigte diese Angaben am Mittwoch aber nicht und verwies darauf, dass es in dem Haus zurzeit keine Coronafälle gebe. Patienten mit COVID-19 würden gegebenenfalls ins Klinikum Uckermark nach Schwedt verlegt. Beim Klinikum Uckermark handelt es sich um eine Klinik der Schwerpunktversorgung, die gut auf besonders komplizierte Krankheitsverläufe vorbereitet ist.

Einschränkungen beim Durchgangsarzt

Zugleich wies der Sprecher darauf hin, dass es bei Wolf-German Geike, dem Durchgangsarzt im Krankenhaus, zurzeit in der Regel keine Behandlungen gebe. Vorsichtsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie erforderten mehr Personal und ließen dies zurzeit nicht zu. Erst ab kommendem Dienstag solle Geike wieder wie gewohnt als Durchgangsarzt arbeiten.

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