HOTLINE FÜR ELTERN

Damit aus Kindern keine Säufer werden

Experten beraten Eltern am 25. Februar zum Umgang mit Alkohol in der Familie. Die DAK schaltet eine Hotline und hat eine Warnung für Mütter und Väter parat.
Claudia Marsal Claudia Marsal
25 volltrunkene Kinder aus der Uckermark wurden 2017 in Kliniken behandelt.
25 volltrunkene Kinder aus der Uckermark wurden 2017 in Kliniken behandelt. George Doyle
Prenzlau.

Ein Fünftel aller Eltern in Deutschland macht sich Sorgen, dass ihre Kinder zu viel Alkohol trinken. Das zeigt eine repräsentative Befragung der DAK. Tatsächlich sind 2017 in der Uckermark 25 Jungen und Mädchen mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Damit aus Kindern keine Sauf-Kids werden, bietet die Krankenkasse am Montag, dem 25. Februar, eine Telefon-Hotline an. Von 8 bis 20 Uhr erklären medizinische Experten, wie Eltern gute Vorbilder sein können. Das spezielle Serviceangebot steht Kunden aller Krankenkassen offen.

„Mit unserer Hotline ermuntern wir Mütter und Väter zu einem offenen Umgang mit Alkohol-Themen“, sagt Carmen Reinke von der DAK. Im Auftrag der Krankenkasse hat das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord) die Entwicklung von riskantem Trinkverhalten bei Heranwachsenden über Jahre hinweg verfolgt.

Eltern haben Vorbildfunktion

Demnach steigt bei hohem Alkoholkonsum der Eltern auch beim Nachwuchs das Risiko fürs Rauschtrinken. „Uns liegt die Prävention in der Uckermark sehr am Herzen, deshalb wollen wir Risiken klar benennen und Hilfe anbieten“, so Carmen Reinke. Wie viel Alkohol dürfen Mütter und Väter selbst trinken, um noch als gutes Vorbild zu gelten? Ab wann ist Alkoholkonsum riskant für die Gesundheit?

Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 25. Februar von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841.

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