Ökologische Landwirtschaft
Demo in Templin gegen Großinvestoren (Video)

Sybilla Keitel forderte, die Lebensgrundlagen für die Uckermärker zu sichern.
Sybilla Keitel forderte, die Lebensgrundlagen für die Uckermärker zu sichern.
Sigrid Werner

Die Bürgerinitiative Eselhütt veranstaltete am Sonnabend in Templin eine Kundgebung. Die Redner machten gegen Tierfabriken und Pestizide mobil.

Mehr als 170 Teilnehmer sind am Sonnabend dem Aufruf der Bürgerinitiative Eselshütt gefolgt. Sie demonstrierten auf einer Kundgebung auf dem Templiner Marktplatz gegen den „Ausverkauf der Uckermark”. Ihr Unmut richtete sich gegen Großinvestoren, denen Felder, Wälder und Wiesen in der Uckermark egal sind und die bei ihren wirtschaftlichen Aktivitäten nur ihren Profit im Sinn haben.

Mehrere Bürgerinitiativen schlossen sich diesem Anliegen an. Unter anderem die Bürgerinitiative gegen Gasbohren, die sich derzeit gegen Probebohrungen zwischen Templin-Lychen-Zehdenick stark macht.

Regierung angezählt

In mehreren Reden sprachen sich die Demonstranten gegen Tierfabriken, die weitere Vernichtung der Arten durch den Einsatz von Pestiziden und gegen eine Überdüngung der Felder aus. Dabei forderten sie insbesondere die Regierung in Potsdam auf, sich für eine regionale und ökologische Landwirtschaft einzusetzen.