MEINUNGSAUSTAUSCH

Demokratiefest stärkt das Miteinander

Demokratie ist nicht selbstverständlich. Jeder muss seinen Beitrag dazu leisten. Deshalb luden der Landkreis und die Stadt Prenzlau am Sonnabend zu einer Begegnung der besonderen Art ein.
Die Steppkes aus der Kita „Frechdachse” Fürstenwerder räumten einen der drei Preise beim Malwettbewerb a
Die Steppkes aus der Kita „Frechdachse” Fürstenwerder räumten einen der drei Preise beim Malwettbewerb ab. Ivonne Hackbarth
Rayan (11) und ihr Bruder Omar (10) fühlten sich frei wie Schmetterlinge.
Rayan (11) und ihr Bruder Omar (10) fühlten sich frei wie Schmetterlinge. Ivonne Hackbarth
Viele Besucher wünschten sich, dass das Amt für Wünsche eine dauerhafte Abteilung in der Kreisverwaltung wird.
Viele Besucher wünschten sich, dass das Amt für Wünsche eine dauerhafte Abteilung in der Kreisverwaltung wird. Ivonne Hackbarth
Fredrick (7) aus Feldberg bastelte gemeinsam mit Nico Beetz einen Anstecker für seine Jacke.
Fredrick (7) aus Feldberg bastelte gemeinsam mit Nico Beetz einen Anstecker für seine Jacke. Ivonne Hackbarth
Birgit Bauch (Zweite von rechts) hatte beim Demokratiequiz teilgenommen und gewann den Hauptpreis: ein Fahrrad.
Birgit Bauch (Zweite von rechts) hatte beim Demokratiequiz teilgenommen und gewann den Hauptpreis: ein Fahrrad. Ivonne Hackbarth
Gespannt verfolgten die Besucher die Podiumsdiskussionen zum Thema „Frauen in der Politik”.
Gespannt verfolgten die Besucher die Podiumsdiskussionen zum Thema „Frauen in der Politik”. Ivonne Hackbarth
Das Glücksrad der Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V.
Das Glücksrad der Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V. Ivonne Hackbarth
Die Jüngsten hatten beim Kita-Rat die Chance, Landrätin Karina Dörk ganz persönliche Fragen zu stellen.
Die Jüngsten hatten beim Kita-Rat die Chance, Landrätin Karina Dörk ganz persönliche Fragen zu stellen. Ivonne Hackbarth
Malerin Gabriele Kohpeiß animierte die Kinder, ihrer Fantasie mit Farben freien Lauf zu lassen.
Malerin Gabriele Kohpeiß animierte die Kinder, ihrer Fantasie mit Farben freien Lauf zu lassen. Ivonne Hackbarth
Prenzlau.

Zuhören, Fragen stellen, in den Dialog treten und die Gemeinschaft stärken, das war das Ansinnen des Demokratiefestes des Landkreises Uckermark und der Stadt Prenzlau am Sonnabend in Prenzlau. Und so ging es auf der Bühne und an den Ständen auf dem Hof der Kreisverwaltung vor allem darum, das Miteinander wieder mehr ins Blickfeld zu rücken und einer Gesellschaft, in der häufig das Ich mehr zählt als das Wir, die Rote Karte zu zeigen.

Den Veranstaltern lag es besonders am Herzen, die Bürger zu ermuntern, sich in demokratische Prozesse einzubringen und sich zu engagieren. Eine Möglichkeit, sogleich aktiv zu werden, erhielten die Besucher bei Tamara Gericke und Dorina Heß. Die beiden Frauen schrieben die Gedanken der Festbesucher zum Thema „Meine Heimat, mein Kreistag und Ich” auf. Sie wollen daraus einen Leitfaden für die neu gewählten Kreistagsabgeordneten erarbeiten.

Probleme ansprechen und Anregungen geben konnten die Besucher auch bei der Integrationsbeauftragten Michaela Werner-Meißner im „Amt für Wünsche”. Wobei sich so mancher wünschte, dass eine solche Behörde dauerhaft in der Kreisverwaltung etabliert werden sollte.

Frauenquote diskutiert

Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen in der Politik“ wurde darüber gesprochen, warum immer noch so wenige Frauen in der Politik aktiv sind, welche Chancen sie überhaupt haben und wie sie besser gefördert werden können. Außerdem gab es die Möglichkeit, am Wahl-O-Mat herauszufinden, welche Partei oder Wählervereinigung den eigenen Positionen am nächsten steht.

Landrätin Karina Dörk (CDU) begrüßte es, dass junge Leute in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Das schaffe Lernorte für Demokratie und bürgerliches Engagement. Beim Kita-Rat stellte sie sich den Fragen der Jüngsten und erzählte ihnen auch ganz private Dinge.

Neben der politischen Information und der Meinungsbildung stand natürlich auch die Unterhaltung im Mittelpunkt. Es gab eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine Kunst-Mitmachaktion des chilenischen Künstlers César Olhagara sowie ein Demokratie-Quiz.

 

 

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Kommentare (4)

Das Wahlvolk,darf die Kreuze bei der Wahl machen. Danach wird über den Köpfen der Wähler entschieden . Besten Beispiel auf kommunaler Ebene ist das Aufstellen der Windräder. Weiterhin bestimmem in der Bundespolitik nur die Parteien mit ihren Lobbygruppen wo es lang geht. Die BK lehnt Volksentscheide ab, ob das deutsche Volk mit der Öffnung der Grenzen 2015 einverstanden war,wurde überhaupt nicht hinterfragt. Noch schlimmer finde ich,dass Parteien,die vom mündigen Bürger gewählt worden sind,ausgegrenzt werden. Sollte die AfD in BB die stärkste Kraft werden,wird sie von den Altparteien ausgebremst . So sieht die Demokratie aus. Ach ja,es gibt ja noch den Zensor bei den Medien und Facebook,die die freie Meinung unterdrücken. Der Nordkurier löscht auch Beiträge,die nicht in sein Weltbild passen.

Gibt bestimmt gleich wieder mecker, von Simklabim und Konsorten.

1. Die Kreuze bei der Wahl entsprechen der repräsentativen Demokratie. Wenn Sie mehr mitgestalten wollen, stellen Sie sich doch selbst zur Wahl, aber das erfordert mehr Engagement als Ihr Rumgemotze.
2. Volksentscheide würden staatliches Handeln blockieren, denn welches Volk würde unangenehmen Entscheidungen zustimmen, selbst wenn diese notwendig sind, z.B. Steuererhöhungen.
3. Gerade von Ihnen, der sich als ehemaliger Bundespolizist äußert, ist es eine Frechheit, das Märchen der Grenzöffnung zu verbreiten. Welche Grenzen wurden denn 2015 geöffnet - die nicht existenten Schengen-Grenzen mit ihren verwaisten Kontrollgebäuden und einem kläglichen Rest von Bundespolizisten? Es gab dort schlichtweg keine Grenzen mehr.
4. Selbst wenn die AFD in Verantwortung käme - dann ereilt uns direkte Demokratie, Abkehr vom Lobbyismus? Schlechter Scherz.
5. Sie haben hier gerade ihre Meinung geäußert, das nicht zum Ersten mal. Was wurde davon unterdrückt oder zensiert?

Ich bin nicht so feige und verstecke mich hinter einem Deckmantel. Leider liegen Sie mit ihren Aussagen falsch. Die BK hat sehr wohl eigenmächtig gehandelt ,als sie die Personen ohne Kontrollen der Identität nach Deutschland geholt hat. Selbige,hat die Grenzschließung verboten. Das Ergebnis können wir jeden Tag in den Medien verfolgen. Im übrigen,war ich nie angehöriger der Bundespolizei. Ansonsten sollte man sich nicht zu jedem Thema äußern,von dem man keine Ahnung hat und die Informationen nur aus den Medien her bezieht.