TIERSCHUTZ

„Der Wolf ist eigentlich ein kleiner Schisser”

Thomas Frost kämpft für ein Tier, das es schwer hat beim Menschen. Der 35-Jährige bietet deshalb Aufklärung an. Eine Tour mit ihm kann man gewinnen.
Thomas Frost kommt auf Wunsch mit seinen fünf Wolfhunden zu einer pädagogischen Wanderung zu Ihnen nach Hause. Keine
Thomas Frost kommt auf Wunsch mit seinen fünf Wolfhunden zu einer pädagogischen Wanderung zu Ihnen nach Hause. Keine Sorge: Gefressen wird dabei niemand. Privat
Prenzlau ·

Der Wolf als super böses und blutrünstiges Tier, das dem Menschen nach dem Leben trachtet. Wann immer Thomas Frost auf derlei Beschreibung stößt, schwankt der 35-Jährige zwischen Lachen und Wütendsein. Der Familienvater kann sich zwar erklären, woher die Urangst vor diesem Tier rührt: „Das fing schließlich schon bei Grimms Märchen an.“

Bereits da sei dem Isegrim Unrecht getan worden, ist er überzeugt: „Denn die wenigsten dürften wissen, dass es damals gar nicht darum ging, das Rotkäppchen vor dem...

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Kommentare (3)

Ob wer eine große oder kleine Nutztierhaltung brauche, ist richtigerweise nicht zielführend und überflüssig zu erwähnen. Wäre ebenso die Frage, ob statt fünf drei Wolfshunde ausreichend wären. In klassischen Wolfsländern gibt es einen Wolfsvorteil: weites, kaum kultiviertes Land und somit ungestörten Lebensraum für den Wolf. Schafe vernichten Natur? Hier kommen wir in die Zone der Naturschutzromantik. Exkursionen in den Wald zu unternehmen und dabei mehr achten und sehen, das ist positiv. Die Wölfe in Märchen haben bei Schriftaufnahme sicherlich nur noch eine Metapherfunktion gehabt. Warum nahm man den Wolf als Metapher und nicht z.B. die Wildkatze oder das Wildschwein? Grundsätzlich bleibt der Wolf in Vergangenheit und Gegenwart das, was er ist: ein Raubtier, das, wenn es sein muss, vor keinem Hütehund Reissaus nimmt.

In Sachen Volksverdummung durch Märchenerzählen, um den Wolf bei unwissenden/verstädterten Naturromantikern in positivem Licht erscheinen zu lassen, nimmt Thomas Frost sicher den Spitzenplatz ein.

https://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/Wolfswanderung-im-Wildpark-in-Guestrow-id27304622.html

Dass ein Wildpark so einen Mann permanent und absichtlich Unwarheiten und haarsträubende Lügen über Wölfe verbreiten läßt, sollte nicht ohne rechtliche Konsequenzen bleiben.

Wer Wölfen ein Gespühr für ihr Vorher- Nachhergewicht nach Überspringen von Zäunen zusagt, Zäune jedweder Höhe für unwirksam erklärt, von 10-tägiger Erkundungsphase vor jedem Wolfsriss faselt, geräusch- und geruchlos auf Lauer legen um Wölfe mit Böllern und Gummigeschossen zu verschrecken, Ledermanschetten an Schafhälsen um sie gegen den Kehlbiss zu schützen, der hat doch jede Legitimität verwirkt, interessierten Menschen Wissen über Wölfe und den Umgang mit ihnen vermitteln zu dürfen.

Wenn er dann noch die Ausrottung des Wolfes in Deutschland, in den 30-Jährigen Krieg verlegt und DDR-Grenzer zu Wolfskillern erklärt, ist das Maß doch wohl endgültig übervoll.

Kurz: ALLES was der Mann von sich gibt, ist gelogen.

Den Wolf hier schön zu reden ist wie unqualifizierte Migration