Die Zumba-Trainerin Simone Herrmann (Mitte) lud Sonntag in den Seepark ein.
Die Zumba-Trainerin Simone Herrmann (Mitte) lud Sonntag in den Seepark ein. Claudia Marsal
Zumba-Stunde

Dieser Frühsport fühlt sich an wie eine Party

In Prenzlau kann im Sommer draußen gesportelt werden, beispielsweise sonntags bei „Fit im Seeepark”. Diesmal war Tanz-Profi Simone Herrmann dabei.
Prenzlau

Simone Herrmann steckte Sonntag um 10.30 Uhr noch die letzte Nacht in den Knochen. Kein Wunder, schließlich hatte die Boitzenburgerin bis halb eins auf einer Hochzeit getanzt. Nicht aus privatem Vergnügen, sondern rein professionell. Die Uckermärkerin verdient als Bauchtänzerin und Animateurin ihre Brötchen. Dass sie am nächsten Morgen zeitig raus musste, hing mit dem Projekt „Fit im Seepark” zusammen. Dort bot die sportliche Dame nämlich eine Zumba-Lektion an.

Bereits zum zweiten Mal versammelte die Trainerin tanzwillige Prenzlauer hier um sich. „Ich bin der Stadt sehr dankbar, dass wir das Angebot auf der wunderschönen Freilichtbühne umsetzen können”, lobbte sie. Seit mehreren Wochen schon bieten Vereine aus der Kreisstadt auf der Open-Air-Location am Uckersee gegen eine kleine Spende Sporteinheiten an. Simone Herrmann gibt dieses Geld an krebskranke Kinder weiter.

Bühne schützt

Mal tummeln sich die Aktiven auf der Wiese, mal flüchten sie – so wie am Sonntag – vor der Hitze unter das schützende Dach der Bühne. Noch bis September sollen diese Fitness-Angebote unterbreitet werden, erzählt Simone Herrmann, vielen sicher unter ihrem Künstlernamen Djamila bekannt.

„Jeder Kurs fühlt sich wie eine Party an”, schwärmt die fitte Uckermärkerin, die Lizenzen für Zumba, Aqua Zumba und Zumba Gold hat. Ihre regulären Trainingseinheiten finden jeweils dienstags ab 19 Uhr für Anfänger und mittwochs ab 19 Uhr für Fortgeschrittene im Seepark statt, noch ist Sport in geschlossenen Räumen wegen der Coronaauflagen nämlich schwierig. Auch an der frischen Luft sind einige Vorschriften zu beachten, erklärt die Trainerin, dazu gehört die adressliche Erfassung der Teilnehmer ebenso wie die Wahrung des Abstandes und regelmäßiges Desinfizieren. „Aber das nehmen wir inkauf, um endlich wieder trainieren zu können.”

 

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