LANDTAGSWAHL IN BRANDENBURG

Direktmandate in Templin und Prenzlau gehen an die AfD

Rund 105 000 Uckermärker konnten ihr Kreuz bei der Landtagswahl machen. Nach der Auszählung aller Wahlbezirke hatten Sabine Barthel und Felix Teichner die Nase vorn.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Pünktlich um 18 Uhr hat in den Wahllokalen der Uckermark die Auszählung begonnen.
Pünktlich um 18 Uhr hat in den Wahllokalen der Uckermark die Auszählung begonnen. Konstantin Kraft
Uckermark.

An diesem Sonntag wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Bis um 18 Uhr sind die Wahllokale geöffnet, danach gibt es die ersten Prognosen und Hochrechnungen. In der Uckermark werden drei Direktmandate vergeben. Im Wahlkreis 10 (Templin), im Wahlkreis 11 (Prenzlau) und im Wahlkreis 12 (Schwedt). Der Uckermark Kurier hält sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Um 20.30 Uhr waren alle Wahlbezirke in den Wahlkreisen 10 (Templin) und 11 (Prenzlau) ausgezählt. Beide Mandate gingen an Kandidaten der AfD. Im Templiner Wahlkreis setzte sich Sabine Barthel (AfD) am Ende recht deutlich gehen den Sozialdemokraten Karsten Peter Schröder durch. Der SPD-Mann hatte 20,6 Prozent der Stimmen. Barthel dagegen genau 24 Prozent.

In Prenzlau war die Entscheidung dagegen hauchdünn. Nach dem letzten ausgezählten Wahlbezirk trennten Hanka Mittelstädt (SPD) und Felix Teichner (AfD) gerade einmal 82 Stimmen. Die Differenz fiel zugunsten des AfD-Politikers aus, der mit 26 Prozent, gegenüber 25,7 Prozent bei der Sozialdemokratin, die Nase vorne hatte. Felix Teichner zieht damit als Direktkandidat der AfD in den Landtag nach Potsdam ein.

Kopf-an-Kopf-Rennen

19.15 Uhr: Im Wahlkreis 11 (Prenzlau) gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Direktmandat zwischen Felix Teichner (AfD) und Hanka Mittelstädt (SPD). Nach 100 von 133 ausgezählten Wahlbezirken liegt der AfD-Politiker mit 27,2 Prozent noch vorne. Doch der Abstand wird kleiner. Die Sozialdemokratin Hanka Mittelstädt kommt auf 24, 8 Prozent. 2,5 Prozent trennen die beiden Kandidaten um das Direktmandat.

AfD hat in der Uckermark die Nase vorn

Um 18.50 Uhr sind etwas mehr als die Hälfte der Wahlbezirke im Wahlkreis 11 (Prenzlau) ausgezählt. Der AfD-Kandidat Felix Teichner liegt mit 27, 1 Prozent der Stimmen weiter vorne. Dicht dahinter folgt Hanka Mittelstädt mit 23,2 Prozent. Auch im Templiner Wahlkreis ginge das Direktmandat aktuell an die Kandidatin der AfD. Sabine Barthel hat 25,6 Prozent der Stimmen. Karsten Peter Schröder (SPD) liegt dahinter mit 21,6 Prozent. Auch im Wahlkreis 10 (Templin) liegt die AfD-Kandidatin Sabine Barthel nach 24 von 108 ausgezählten Wahlbezirken mit 26,4 Prozent an der Spitze. Es folt der SPD-Mann Karsten Peter Schröder mit 19,5 Prozent.

Auch für die Wahlkreise in der Uckermark laufen allmählich die ersten Ergebnisse ein. Im Wahlkreis 11 (Prenzlau) hat Stand 18.35 Uhr nach 41 von 133 ausgezählten Wahlbezirken die AfD die Nase vorn. Sie liegt bei 26,6 Prozent. Dahinter folgt die SPD mit 22,1 Prozent und die CDU mit 19,9 Prozent. Somit würde Felix Teichner (AfD) das Direktmandat holen.

SPD bleibt stärkste Kraft im Land

Die erste Hochrechnung für Brandenburg sieht die SPD als Wahlsieger. Die Sozialdemokraten kommen auf 27,2 Prozent. Dahinter folgt die AfD mit 22,7 Prozent. Die CDU verliert massiv und landet nur bei 15,3 Prozent. Gleiches gilt für die Linke, die aktuell auf 11 Prozentpunkt kommt. Die Grünen können sich stand jetzt über ein zweistelliges Ergebnis, 10,2 Prozent, freuen. Für BVB/Freie Wähler, die bei 5 Prozent liegen, könnte der Einzug in den Landtag auf direktem Wege klappen.

 

 

 

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