FAHRGEMEINSCHAFT

Drei Kollegen aus Schwedter Frühschicht verunglückt

Karsten Gollnow war mit seiner Fahrgemeinschaft nach Schwedt unterwegs, als ihm ein VW-Fahrer die Vorfahrt nahm. Mit schlimmen Folgen.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Karsten Gollnow vor dem Unfall.
Karsten Gollnow vor dem Unfall. privat
Prenzlau.

Der schwere Unfall auf der B 166, der Uckermark Kurier berichtete, hat einem großen Schwedter Anlagenbauer auf Schlag den Totalausfall von mehreren Mitarbeitern beschert. Unter den Schwerverletzten des Crashs vom Dienstagmorgen waren nämlich drei Beschäftigte des Unternehmens Butting GmbH. Karsten Gollnow aus Lützlow hatte am Steuer seines Renault Megane gesessen, mit an Bord zwei Kollegen – 27 und 46 Jahre alt – aus der Umgebung, die er im Rahmen einer Fahrgemeinschaft mit zur 6 Uhr-Schicht nehmen wollte.

In Leitplanken geknallt

Doch ihre Tour fand hinter Passow ein jähes Ende, wie der 35-jährige Fabrikarbeiter versichert: „An der Kreuzung hat mir ein VW-Fahrer voll die Vorfahrt genommen. Wir hatten Grün, er fuhr trotzdem los.” Was danach passierte, weiß er nur noch bruchstückhaft: „Es hat gekracht, dann sind wir in die Leitplanken geknallt.” Ein Zeuge könne diese Aussage bestätigen.

Karsten Gollnow brach sich den Brustkorb und wird in einer Eberswalder Spezialklinik behandelt, wo abgecheckt werden soll, ob auch der Herzbeutel etwas abbekommen hat.

Viel Glück gehabt

Seine Begleiter liegen schwerverletzt im Schwedter Klinikum. Auch der 37-jährige Unfallgegner trug schwere Blessuren davon. Karsten Gollnow sagt trotzdem: „Wir hatten alle mehr Glück als Verstand. Das hätte auch viel schlimmer ausgehen können.” Deshalb verschwendet er noch keinen Gedanken an seinen Wagen, der als Totalschaden beim Abschleppdienst steht. „Dass wir noch am Leben sind, ist Wunder genug.”

 

 

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