VERBANDSTAG IN PRENZLAU

DRK demonstriert seine Leistungsfähigkeit

Bei einer Rot-Kreuz-Meile in der Prenzlauer Friedrichstraße informierten die Mitglieder des Kreisverbandes über ihre Arbeit. Dabei kamen die Besucher gar nicht aus dem Staunen heraus, welche Bereiche die Mitarbeiter abdecken und welche Aufgaben die vielen Ehrenamtlichen bewältigen.
Ortsgruppenleiter Nico Köppe (links) und Taucher Daniel Ziebell vom DRK in Templin erläuterten Yvonne und Tessa Duwe
Ortsgruppenleiter Nico Köppe (links) und Taucher Daniel Ziebell vom DRK in Templin erläuterten Yvonne und Tessa Duwe die Tauchausrüstung. Ivonne Hackbarth
Elke Moehl und Sigrid Böhme von der Begegnungstätte im Kiez-Karree sowie Lieselotte Höppner (von links) hatten
Elke Moehl und Sigrid Böhme von der Begegnungstätte im Kiez-Karree sowie Lieselotte Höppner (von links) hatten einen Bücherbasar organisiert. Werner Diers stöberte zwischen den Schmökern. Ivonne Hackbarth
Die Mädchen und Jungen vom Jugendrotkreuz in Prenzlau simulierten zusammen mit dem Rettungsdienst einen Fahrradunfall. Al
Die Mädchen und Jungen vom Jugendrotkreuz in Prenzlau simulierten zusammen mit dem Rettungsdienst einen Fahrradunfall. Als „Ersthelfer“ fungierten Lara Burmester (10), Max Nedved (8) und Mirco Splisteser. Ivonne Hackbarth
Karoline Scheffel hat eine Kooperation mit dem Netzwerk Gesunde Kinder des DRK und bietet Müttern und ihren Babys Kanga-K
Karoline Scheffel hat eine Kooperation mit dem Netzwerk Gesunde Kinder des DRK und bietet Müttern und ihren Babys Kanga-Kurse. Ivonne Hackbarth
Tattoos auf die Arme gab es am Stand des Netzwerks Gesunde Kinder.
Tattoos auf die Arme gab es am Stand des Netzwerks Gesunde Kinder. Ivonne Hackbarth
Vivien Thom (links) und Sophie-Charlotte Prasse vom DRK in Eberswalde führten die Mobile Führungsstelle vor. Diese w
Vivien Thom (links) und Sophie-Charlotte Prasse vom DRK in Eberswalde führten die Mobile Führungsstelle vor. Diese wird mit Strom aus Solarzellen gespeist, die auf dem Dach befestigt werden. Ivonne Hackbarth
Manfred und Ursula Rudert im Schwätzchen mit Schwester Jacqueline Falk.
Manfred und Ursula Rudert im Schwätzchen mit Schwester Jacqueline Falk. Ivonne Hackbarth
Prenzlau.

Wenn es um Verantwortung und gesellschaftliches Engagement geht, kommt man in der Uckermark am Deutschen Roten Kreuz nicht vorbei. Der DRK-Kreisverband Uckemark West/Oberbarnim e.V. gehört zu den größten Wohlfahrtsverbänden in der Region und ist mit seinen Angeboten stark vertreten. Welches Leistungsspektrum die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen abdecken, das stellten sie anlässlich ihres 20. Kreisverbandstages am Sonnabend in der Prenzlauer Friedrichstraße bei einer Rot-Kreuz-Meile vor. Manfred und Ursula Rudert aus Prenzlau waren regelrecht beeindruckt zu sehen, in wie vielen Bereichen sich das DRK engagiert. Der 85-Jährige, der sich trotz seines Alters nach wie vor rührend um seine kranke Frau, die mittlerweile auf einen Rollstuhl angewiesen ist, kümmert, war voll des Lobes für die Schwestern der Häuslichen Krankenpflege. Prenzlau.

Ortsgruppenleiter Nico Köppe und seine Mitstreiter von der Wasserwacht und dem Katastrophenschutz in Templin waren bei der Meile ebenfalls gefragte Gesprächspartner. Die Kurstädter sind die einzige Taucherstaffel im Leitstellenbereich Nordost, und so war er kein Wunder, dass Taucher Daniel Ziebell regelrecht mit Fragen bombardiert wurde. Gern erläuterte er Interessenten seine Ausrüstung, mit großem Stolz auch die neueste Errungenschaft der Templiner Staffel: die hochprofessionelle Tauchjacke Luigi XT. Yvonne Duwe und ihre Tochter Tessa aus Milmersdorf kamen gar nicht aus dem Staunen heraus.

Anerkennende Blicke ernteten auch die Gäste vom DRK in Eberswalde mit ihrer mobilen Führungsstelle, die sie an jeder x-beliebigen Stelle aufbauen können. Der Strom für die Technik kommt direkt von den Solarmodulen, die auf dem Dach angebracht werden. „Die Module sind hochsensibel, sodass eigentlich gar keine Sonne scheinen muss, damit wir arbeiten können“, erläuterte Vivien Thom. Ihren letzten Einsatz hatten die Barnimer beim großen Waldbrand in Jüterbog, ergänzte Sophie-Charlotte Prasse.

Da die beiden Fahrzeuge des Katastrophenschutzes vom Ortsverband Melzow zum TÜV waren, fuhr Robert Schmidt mit dem Einsatzmotorrad vor. Auf diesem befindet sich ein Notarztkoffer, und in den Seitentaschen ist Platz, um beispielsweise Tee und Getränke zu transportieren. „Mit dem Motorrad ist meine Kollegin Steffi Schwarz immer die Autobahn abgefahren, als die Grenze zu Polen wegen Corona dicht war und viele Lkw-Fahrer im Stau standen“, schilderte der 40-Jährige, der auch privat oft mit dem Motorrad unterwegs ist.

Die Mädchen und Jungen vom Jugendrotkreuz in Prenzlau simulierten zusammen mit dem Rettungsdienst einen Fahrradunfall. Mila, die bei der Übung die gestürzte Radlerin mimte, und die anderen Kinder würden sich freuen, wenn sie weitere Verstärkung bekämen. „Wir üben nicht nur Erste Hilfe“, sagte die Siebenjährige und erzählte, welch großen Spaß sie bei den vielen Freizeitaktivitäten haben. „Das DRK kümmert sich nämlich auch stark um den Nachwuchs“, so Mirco Splisteser, der mit seiner Frau Nicole die Jugendtruppe leitet.

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