SHELL

Druschba-Pipeline wieder vorläufig geschlossen

Die russischen Öllieferungen über die Pipeline Druschba zur Raffinerie PCK in Schwedt sind erneut unterbrochen. Die Rohöl-Belieferung wird über Rostock organisiert.
dpa
Die russischen Öllieferungen über die „Freundschafts”-Pipeline Druschba zur Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt sind erneut unterbrochen.
Die russischen Öllieferungen über die „Freundschafts”-Pipeline Druschba zur Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt sind erneut unterbrochen. Patrick Pleul
Schwedt.

Die russischen Öllieferungen über die „Freundschafts”-Pipeline Druschba zur Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt sind erneut unterbrochen. Ein Sprecher des Energiekonzerns Shell bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht im „Handelsblatt”. Wie schon im April habe man bei den Öllieferungen zwischen Russland und Westeuropa eine leicht erhöhte, nicht erklärbare Konzentration organischen Chlorids im angelieferten Rohöl festgestellt. Der Stoff richtet Schaden in den Raffinerien an. Schon damals war die Versorgung vorübergehend gestoppt worden.

Mit Lieferanten und Pipelinebetreiber sei man im Gespräch, um mögliche Ursachen zu klären, so Shell. Die Belieferung mit Rohöl werde über den Hafen Rostock organisiert. „Die Versorgung mit Produkten ist gewährleistet”, betonte der Sprecher.

 

 

 

Im PCK Schwedt werden jährlich 12 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet – zu Diesel, Benzin, Kerosin, Flüssiggas, Heizölen und Bitumen. 1200 Mitarbeiter werden dort beschäftigt. Gesellschafter sind Rosneft Deutschland, Shell Deutschland und die AET-Raffineriebeteiligungs-Gesellschaft. Die Pipeline beliefert neben der Raffinerie PCK Schwedt auch die Raffinerie in Leuna (Sachsen-Anhalt).

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