Dünger ganz gezielt auszubringen, genau dort, wo er gebraucht wird, ist das Ziel der Präzisionslandwirtschaft.
Dünger ganz gezielt auszubringen, genau dort, wo er gebraucht wird, ist das Ziel der Präzisionslandwirtschaft. Jens Büttner
Brandenburgischer Düngetag

Düngetag wird online übertragen

Zum 26. Mal findet der Brandenburgische Düngetag statt. Wegen Corona wird er als Livestream über eine YouTube-Seite übertragen.
Prenzlau

Am Donnerstag, dem 27. Januar, findet der 26. Brandenburgische Düngetag statt, zum zweiten Mal allerdings „nur” online. Übertragen wird der Livestream der Fachveranstaltung ab 9 Uhr über die YouTube-Seite: „Agrar-Tatsachen im Film“ und kann damit weltweit empfangen werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Verein zur Förderung einer umweltschonenden Düngung (VFuD) stellt in diesem Forum die Frage „Präzisionslandwirtschaft – die Zukunft oder nur ein teurer Irrweg?”.

Themen früherer Düngetage: Bauer diskutieren verschärfte Düngeverordnung

Uckermark-Landrätin Karina Dörk (CDU) und der Präsident des Landesbauernverbandes Henrik Wendorff werden Grußworte halten. Eine kritische Bestandsaufnahme zum „Precision Farming” wird Peer Leithold von der Agricon GmbH Ostrau vornehmen. Landwirt Mark Dümichen aus Lichterfelde im Niederen Fläming wird seine praktischen Erfahrungen darlegen und sagt: „Am Ende zählt nur, wie gesund unser Boden (noch) ist!”

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Welche Möglichkeiten satellitengestütztes Düngen bietet, will Daniel Schickhoff, Farming Solutions, Yara GmbH & Co. KG International, Berlin vorstellen. Wie man die Bodenfruchtbarkeit seiner Böden in der Praxis richtig einschätzen kann, dazu referiert Professor Dr. Eckart Krämer von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde. Wie immer wird auch das Landwirtschaftsministerium aktuelle Informationen zum Düngerecht geben. Dazu macht Petra Bodenstein Ausführungen. Wer ein eigenes Google-/YouTube-Konto zur Verfügung habe, kann sich auch im Chat und damit in die Diskussionsrunden einklinken, informierte VFuD-Geschäftsführer Frank Schütze.

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