UCKERMARK GEGEN LEUKÄMIE

Erlös aus Kalender lässt in Prenzlau Gesichter erstrahlen

Aus dem erfolgreichen Verkauf des Kundenkalenders der Stadtwerke Prenzlau wurden 3000 Euro an den Verein „Uckermark gegen Leukämie e. V.“ übergeben.
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Stadtwerke Geschäftsführer Harald Jahnke (von links), Ines Baumgarten und Stephan-André Hahn vom Verein „Uckermark gegen Leukämie e.V.“ sowie Heiko Schulze, Redaktionsleiter des Uckermark Kurier in Prenzlau Mathias Scherfling
Prenzlau.

Freude gab es Montagnachmittag nicht nur bei Ines Baumgarten und Stephan-André Hahn vom Verein „Uckermark gegen Leukämie e. V.“. Auch Stadtwerke-Geschäftsführer Harald Jahnke und der Redaktionsleiter des Uckermark Kurier Heiko Schulze waren zufrieden, als sie den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro überreichen konnten. Die Summe stammt aus den Verkaufserlösen des diesjährigen Kundenkalenders „Stadt, Land & Genuss“, den die Stadtwerke Prenzlau gemeinsam mit dem Uckermark Kurier und der Werbe- und Interessengemeinschaft Prenzlau e. V. herausgegeben haben.

Fahrzeug für den Verein

Der Verein „Uckermark gegen Leukämie e. V.“ arbeitet für alle Belange an Krebs erkrankter Patienten und ihrer Angehörigen. Der Verein will Hoffnung machen, Freude bringen und durch Wunscherfüllung jeglicher Art versuchen, Betroffenen schöne Momente zu schaffen. Nächstes großes Ziel des Vereins ist es, ein Fahrzeug anzuschaffen. Dafür möchte man aber ungern Spendengelder einsetzen. „Wir wollen, dass die Spenden genau bei den Betroffenen ankommen, die es brauchen. Weil man durch die Diagnose Krebs auch in finanzielle Schieflage geraten kann“, so die Vorsitzende des Vereins. Der Verein sei Anlaufpunkt für Patienten geworden und genau darum ginge es.

Sponsoren gesucht

Für die Finanzierung eines Fahrzeuges sucht der Verein deshalb Sponsoren. Dafür sei man mit verschiedenen Institutionen in Verhandlung. Beispielsweise habe die Sparkasse Uckermark Unterstützung zugesagt, die mit ihrer jüngst gestarteten Crowdfunding-Plattform „99funken.de“ geradezu prädestiniert für solch ein Projekt wäre. Heißen soll es „PatientenMobil – Wünsche werden wahr“. Wie die Vorsitzende des Vereins mitteilte, sollte es sich dabei nicht um ein Spezialfahrzeug handeln. „Für uns ist wichtig, dass viel Platz im Kofferraum ist. Wenn wir unterwegs sind, dann haben wir immer viel zu transportieren. So etwas wie ein Caddy wäre ideal“, erzählte Ines Baumgarten.

Sockenaktion toller Erfolg

Bei der offiziellen Übergabe des Spendenschecks wurden auch weitere unzählige Paar Socken übergeben, die Uckermärker für Chemo-Patienten gestrickt hatten. Keiner habe mit einem solchen Erfolg der Aktion gerechnet. „Ich finde es bemerkenswert, dass viele der gespendeten Socken anonym übergeben worden sind. Das zeigt deutlich, dass es den Spendern darum geht, wirklich zu helfen“; sagte Heiko Schulze. „Unser Kalender war in diesem Jahr wieder ein Verkaufsschlager“, stellte Geschäftsführer Harald Jahnke zufrieden fest und fügte hinzu: „Wir freuen uns sehr, aus den Verkaufserlösen 3000 Euro an Frau Baumgarten für ihr unermüdliches Engagement im Verein zu überreichen.“

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