29.000 TIERE BETROFFEN

Erneut Geflügelpest in Putenbeständen bei Briest

Vor einigen Tagen war die Vogelgrippe bei Geflügel in der östlichen Uckermark aufgetreten. Inzwischen gibt es weitere Fälle.
Nach dem erneuten Auftreten der Tierseuche musste der Sperrbezirk erweitert werden.
Nach dem erneuten Auftreten der Tierseuche musste der Sperrbezirk erweitert werden. Stefan Sauer
Schwedt ·

In weiteren gewerblichen Nutzgeflügelbeständen bei Briest (Gemeinde Passow) ist nun der Geflügelpesterreger H5N8 nachgewiesen und amtlich bestätigt worden. Auf Anordnung des Amtstierarztes des Landkreises Uckermark Dr. Achim Wendlandt wurden daraufhin die Bestände, circa 29.000 Puten, vor Ort getötet und unschädlich beseitigt. Bei dem Besitzer handelt sich um denselben Tierhalter, der bereits in der vergangenen Woche von der Geflügelpest betroffen war, allerdings an anderen Standorten.

Gefährlicher Virus nachgewiesen

Aufgrund erhöhter Tierverluste hatte der Betriebsinhaber das Veterinäramt informiert. Daraufhin wurden die Bestände unverzüglich behördlich beprobt. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat das gefährliche Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Löffler-Institut, bestätigte, dass es sich um die hochpathogene Variante des Virus handelt.

Sperrbezirk erweitert

Der Ortsteil Briest gehört zu den Gebieten, für die der Amtstierarzt bereits seit dem 13. Dezember die Aufstallung von Geflügel mittels einer Tierseuchenallgemeinverfügung erlassen hat. Wie der Erreger trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in die Bestände eingetragen wurde, ist gegenwärtig nicht klar. Die Ursache wird derzeit noch ermittelt. Der Sperrbezirk musste in nordöstlicher Richtung erweitert werden.

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