PRENZLAU

Ernte sorgt für Gefahr auf Uckermärker Straßen

In der Uckermark läuft die Ernte auf Hochtouren. Derzeit wird der Raps eingefahren. Das kann für den normalen Straßenverkehr Gefahr bedeuten.
Die Rapsernte ist in der Uckermark mittlerweile fast eingefahren.
Die Rapsernte ist in der Uckermark mittlerweile fast eingefahren. Ukk / Archiv
Uckermark ·

Wer zurzeit im Landkreis Uckermark mit dem Auto unterwegs ist, dem begegnen häufig landwirtschaftliche Maschinen. Und das sind beileibe nicht nur Traktoren mit Anhängern. Es sind auch Mähdrescher, die wegen der Ernte häufig mit Überbreite daher kommen. Da tut man als Pkw-Fahrer gut daran, den Kolossen genügend Platz zu lassen. „Zudem fahren Autofahrer auf Landstraßen mit ganz anderen Geschwindigkeiten als Traktoren und Erntemaschinen“, betont Friedhelm Rogasch, Geschäftsführer des Bauernverbandes Uckermark.

Mehr lesen: Vorsicht vor Erntemaschinen in der Uckermark

Gerald Pillkuhn, der Pressesprecher der Polizeiinspektion Uckermark, fügt hinzu: „Die Anhänger mit dem Erntegut verlieren nicht selten etwas. Das kann gerade beim Raps gefährlich werden.“ Durch die kleinen öligen schwarzen Kügelchen würde die Straße für Pkw insbesondere aber für Motorradfahrer zu einer gefährlichen Rutschbahn. „Wer hier zu schnell unterwegs ist, für den ist das kreuzgefährlich“, appelliert Gerald Pillkuhn an die Vernunft der Fahrzeugführer.

Lesen Sie auch: Bauern erwarten Ernte leicht unter Durchschnitt

„Generell heißt es bei der Ernte, dass man besonders vorsichtig fahren sollte“, betont Gerald Pillkuhn. „Die Sichtbehinderungen, der Schmutz auf der Fahrbahn, die großen und langsamen Erntemaschinen sowie die Gefahr von flüchtendem Wild sind in dieser Zeit immer mit einzukalkulieren.“ Dabei solle man auch im Hinterkopf behalten, dass so ein Mähdrescher auf der Straße mehr als vier Meter breit ist und über 20 Tonnen auf die Waage bringt.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Uckermark

zur Homepage