BREITE TRASSE DURCH DIE UCKERMARK

EUGAL-Gasleitung frisst sich durch das Land

Obwohl für die Gas-Pipeline eine große Landschaftsfläche quer durch die Uckermark aufgerissen wird, gibt es keine Kritik von Seiten der Bauern.
Diese Rohre haben bereits die richtige Krümmung erhalten.
Diese Rohre haben bereits die richtige Krümmung erhalten. Kai Horstmann
Hier werden zwei Rohre zusammengeschweißt.
Hier werden zwei Rohre zusammengeschweißt. Kai Horstmann
Uckermark.

Wie ein langes, großes Band schlängelt sich die Baustelle der EUGAL-Pipeline durchs Land. Aufgewühlte Erde, daneben riesige Rohre. Vom vorpommerschen Lubmin bis nach Weißack im Landkreis Dahme-Spreewald besteht die EUPAL-Pipeline aus zwei Röhren, von dort wird ein Teil des Gases nach Tschechien und ein anderer in den Westen Deutschlands geleitet. Alle 15 bis 20 Kilometer wird eine Absperrstation eingerichtet, um den Gasfluss bei einer Störung zu unterbrechen.

Aufwand wird bezahlt

Laut des Bauernverband Uckermark haben die Landwirte durch die Baumaßnahmen zusätzliche Arbeit. Schließlich müssen diejenigen Landwirte, über deren Acker die Pipeline verläuft, die vom Bau beanspruchte Fläche aus ihrem Agrarantrag herausrechnen und bekommen damit eine geringere Agrarförderung. Diese finanziellen Einbußen können sie jedoch bei der Gascade Gastransport GmbH in Rechnung stellen. Auch Schäden können Landwirte bei Gascade abrechnen. So war nach Verlegung der Opal-Leitung festgestellt worden, dass die Erträge auf wiederhergestellten Feldern zurückgegangen waren. Dabei gebe es zwei Abrechnungsmöglichkeiten: entweder eine Einmalzahlung und oder die jährliche Auflistung der Schäden. Der Bauernverband rät den Landwirt zur jährlichen Abrechnung.

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