APFELTAG

▶ Experten lüften in Templin Geheimnis um Obstsorten (Video)

Edler von Leipzig, Alkmene oder Topaz? Beim Apfeltag im Naturpark Uckermärkische Seen konnten Besucher alles über vielfältige Sorten erfahren.
Martin Rech und Dr. Anke Kurz waren gefragte Gesprächspartner beim Apfeltag des Naturparks Uckermärkische Seen.
Martin Rech und Dr. Anke Kurz waren gefragte Gesprächspartner beim Apfeltag des Naturparks Uckermärkische Seen. Michaela Kumkar
Elisabeth Schwertfeger (links) und Johanna Dägling präsentierten Produkte von Gut Falkenhain.
Elisabeth Schwertfeger (links) und Johanna Dägling präsentierten Produkte von Gut Falkenhain. Michaela Kumkar
Welche Apfelsorte darf es sein?
Welche Apfelsorte darf es sein? Michaela Kumkar
Wer bei Thomas Preschel vom Unternehmen Bio Boitzenburg (Mitte) kaufte, der konnte vorher probieren.
Wer bei Thomas Preschel vom Unternehmen Bio Boitzenburg (Mitte) kaufte, der konnte vorher probieren. Michaela Kumkar
Templin.

Viel zu tun hatten Martin Rech und Dr. Anke Kurz am Sonnabend beim Apfeltag des Naturparkes Uckermärkische Seen in Templin. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich von den beiden Pomologen sagen zu lassen, welche Apfelsorten auf dem heimischen Grundstück gedeihen. Die Sortenbestimmung ist mitunter knifflig, so Anke Kurz, Obstgehölzpflegerin und Naturpädagogin. „Immerhin gibt es deutschlandweit 2000, regional 200 bis 300 verschiedene.” Unterschiedliche Witterungs- und Wachstumsverhältnisse können dafür sorgen, dass Äpfel einer Sorte unterschiedlich aussehen.

Besucherandrang

Dr. Heike Wiedenhöft, Leiterin der Naturparkverwaltung, freute sich über das Interesse am Apfeltag. „Und das obwohl die Apfelernte 2019 wirklich sehr unterschiedlich ausgefallen ist.” Heike Wiedenhöft und ihre Kollegen informierten am Stand des Naturparkes über aktuelle Projekte.

Regionale Produkte

Zum Programm der Veranstaltung gehörte neben Fachvorträgen unter anderem auch, dass regionale Erzeuger eine Lanze für ihre Produkte brechen konnten. Am Stand von Gut Falkenhain war Apfelsaft besonders gefragt. „Letztes Jahr war ein gutes Apfeljahr.

 

 

 

In diesem Jahr lag die Ernte bei etwa einem Drittel davon”, so Elisabeth Schwertfeger, auf Falkenhain Betriebsleiterin für die Landwirtschaft. „Wir lassen im Haus Lichtenhain mosten. Die Zusammenarbeit mit Produzenten vor Ort ist uns wichtig.”

Rezeptwettbewerb

Ausgewertet wurde auch der Kuchenrezepte-Wettbewerb. Die Naturparkverwaltung hatte nach Lieblingsrezepten mit frischem, regionalem Obst gefragt. „Es gab zwei Einsendungen für Apfelkuchen”, so Ronny Sommerfeld vom Naturpark. Die Potsdamerin Christiane Dronski erhält dafür eine Anerkennung. „Die Hauswirtschaftsklasse der Prenzlauer Max-Lindow-Schule werden wir am 24. Oktober zu einer Expedition ins Naturschutzgebiet Charlottenhöhe einladen.”

 

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