STADTVERKEHR

Fahrscheinfrei durch Templin bis in Ortsteile

In Templin wird derzeit diskutiert, ob das Modellprojekt noch ausgeweitet werden kann. Mit der Kurkarte kann man dort kostenlos Bus fahren.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Soll der fahrscheinfreie Stadtverkehr auch auf die Ortsteile und in die Abendstunden hinein ausgeweitet werden? Damit besch&au
Soll der fahrscheinfreie Stadtverkehr auch auf die Ortsteile und in die Abendstunden hinein ausgeweitet werden? Damit beschäftigen sich die Stadtverordneten. Sigrid Werner
Templin.

Wer in Templin eine Tages- oder Jahreskurkarte erwirbt, kann fahrscheinfrei den Stadtbus nutzen. Für Fahrten in die Ortsteile gab es bislang nur einen entsprechenden Rabatt auf den Fahrschein. Das könnte sich möglicherweise schon ab 1. Januar 2020 ändern.

130 000 Euro Zuschuss pro Jahr

Die neugewählten Stadtverordneten diskutieren derzeit, ob das Modellprojekt zum fahrscheinlosen Busverkehr künftig auch auf die Ortsteile ausgeweitet werden kann. Bei gleichbleibender Nutzung entstünden Mehrkosten von rund 3300 Euro, bei einer Verdopplung der Nutzer in den Ortsteilen müsste die Stadt aber schon rund 15 000 Euro mehr dazugeben. Derzeit reserviert sie für den fahrscheinfreien Stadtverkehr jährlich 130 000 Euro im Etat.

Zusätzliche Abendfahrten diskutiert

Überlegungen gibt es auch, Abendfahrten um 21 und 22 Uhr zu etablieren oder sogar zusätzliche Abendfahrten in die Ortsteile einzutakten. Doch zusätzliche Linienfahrten müsste die Stadt komplett selbst tragen. Das würde die Kosten explodieren lassen.

Deutschlandweite Aufmerksamkeit

Der fahrscheinfreie Stadtverkehr mit der Kurkarte seit 1998 hat deutschlandweit für Furore gesorgt. Die Regelung galt zunächst nur für das Stadtgebiet, sollte den innerstädtischen Verkehr der Kurstadt, Lärm- und Staubbelastungen minimieren.

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