Der linke Schein ist eine Fälschung, der rechte Schein ist echt.
Der linke Schein ist eine Fälschung, der rechte Schein ist echt. Foto: Claudia Tupeit
Blütenfund

Falscher Fünfziger in Boitzenburg aufgetaucht

Ein Boitzenburger hat seine Einnahmen vom Wochen­ende zur Bank gebracht. Es stellte sich heraus, dass sich unter den Scheinen eine „Blüte“ befand.
Boitzenburg

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist am vergangenen Wochenende in Boitzenburg ein falscher 50-Euro-Schein aufgetaucht. Das hat am Dienstag Stefan Möhwald, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost, bestätigt. „Am vergangenen Montag war festgestellt worden, dass noch Unbekannte in Boitzenburg mit einem falschen Geldschein bezahlt hatten“, informierte er. Der falsche Fünfziger stammt offenbar aus Einnahmen vom zurückliegenden Wochenende und war am Montag bei einer Bank eingezahlt worden Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Uckermark in dem Fall, so Möhwald. Seinen Angaben zufolge liegen noch keine Hinweise zu einem Tatverdächtigen vor.

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Die Polizei geht derzeit von einem Einzelfall aus. „Es ist derzeit auch der erste Fall im Raum Templin in diesem Jahr“, stellte der Pressesprecher fest. Das bestätigten auch die Sparkasse Uckermark und die VR Bank Uckermark-Randow eG. „Falschgeldnoten kamen in diesem Jahr bisher gar nicht und auch in 2020 kaum vor. Wir gehen nicht davon aus, dass aktuell versucht wird, vermehrt Falschgeld in unserer Region in Umlauf zu bringen“, teilte Annett Hieke, Pressesprecherin der Sparkasse Uckermark, mit. Auch bei der VR-Bank Uckermark-Randow waren in der jüngsten Vergangenheit keine gefälschten Geldscheine aufgetaucht, weder in den Filialen noch an Selbstbedienungsgeräten, informierte Gordon Beyer, Referent für Unternehmenskommunikation. Darüber hinaus riet er zur Achtsamkeit, denn bei der Vorlage eines falschen Geldscheins würde der Kunde den Gegenwert verlieren.

++ Verwirrung um Falschgeld ++

Nach Angaben der betroffenen Person in Boitzenburg war der gefälschte Geldschein offenbar schwer zu erkennen. Das Papier soll sich sehr „wächsern“ angefasst haben. „Wenn ein Geldschein verdächtig vorkommt, sollte auf jeden Fall eine Prüfung durch ein Geldinstitut veranlasst werden“, riet Stefan Möhwald. Auf keinen Fall dürfe man versuchen, das ominöse „Zahlungsmittel“ in anderen Geschäften loszuwerden. „Das wäre Verbreiten von Falschgeld“, warnte er. Er teilte mit, dass die Polizei in jedem Falschgeldfall ermittelt. Deshalb sei es ratsam, sich an die Person zu erinnern, die jemandem Falschgeld untergejubelt hat.

Sowohl die Sparkasse Uckermark als auch die VR Bank Uckermark-Randow versicherten, dass Bürger, die sich Geld aus den Automaten der beiden Geldinstitute holen, davon ausgehen können, echte Scheine zu erhalten.

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