STURMSCHÄDEN

Feuerwehr in Prenzlau im Dauereinsatz

Am Montag tobte Sturm "Mortimer" über Prenzlau. Die freiwillige Feuerwehr wurde gegen Mittag zu drei Einsätzen gerufen. Es ist Vorsicht geboten.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Die Prenzlauer Feuerwehr war am Montag mehrfach im Einsatz, weil Bäume umgekippt waren oder umzukippen drohten.
Die Prenzlauer Feuerwehr war am Montag mehrfach im Einsatz, weil Bäume umgekippt waren oder umzukippen drohten. Konstantin Kraft
Prenzlau.

Im Viertelstundentakt sind die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Prenzlau am Montagmittag wegen des Sturms "Mortimer" zu Einsätzen alarmiert worden. Der erste Alarm ging gegen 11.30 Uhr ein. Entlang der Bundesstraße 109 am Abzweig Gollmitz war ein Baum auf die Straße gefallen. 15 Minuten später ging der nächste Alarm ein. Auch in Schönwerder gab es sturmbedingte Behinderungen. Die Landesstraße 258 musste teilgesperrt werden.

Mehrere Bäume auf der Straße

Um 12.15 Uhr wurde die Kameradinnen und Kameraden zum nächsten Einsatz alarmiert, wie der Zweite Beigeordnete der Stadt Prenzlau, Dr. Andreas Heinrich, berichtete. Am Großen Bruch in Prenzlau war ebenfalls ein Baum auf die Straße gefallen und musste von den Einsatzkräften geräumt werden. Später erforderte auch am Robert-Schulz-Ring in der Kreisstadt ein einsturzgefährdeter Baum einen Feuerwehreinsatz. Die Einsatzkräfte kappten den Baum, der direkt neben der Uckerwelle stand, da akute Gefahr für Passanten bestanden hatte.

Große Angriffsfläche für Böen

Dr. Andreas Heinrich appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtig und langsam zu fahren. Da die Bäume noch belaubt seien, boten sie eine große Angriffsfläche für die Sturmböen, die seit den frühen Morgenstunden über Prenzlau ziehen. Auch für Passanten bestehe Gefahr. „Die Ortswehren sind voll beschäftigt.”

 

 

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