Unwetterfront

Feuerwehrleuten den Feierabend verhagelt

Mit Blitz, Donner, Sturm und Hagelkörnern klang der Mittwoch in der Uckermark aus. Gleich in mehreren Orten rückten Feuerwehren aus.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, konnten die Templiner Feuerwehrleute mit ihrer Drehleiter in Lychen die abgebrochene Krone einer Kiefer, die auf den Weg zu stürzen drohte, herunterholen.
Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, konnten die Templiner Feuerwehrleute mit ihrer Drehleiter in Lychen die abgebrochene Krone einer Kiefer, die auf den Weg zu stürzen drohte, herunterholen. Christopher Zahl
Wie hier bei Angermünde brachen stürmische Böen in mehreren Orten der Uckermark Äste ab und ließen Bäume auf die Straßen stürzen.
Wie hier bei Angermünde brachen stürmische Böen in mehreren Orten der Uckermark Äste ab und ließen Bäume auf die Straßen stürzen. Kai Horstmann
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Angermünde.

Nach der schwülwarmen Witterung am Mittwoch entlud sich über der Uckermark am Abend ein Unwetter. In der Haßlebener Region äußerte es sich in einem heftigen Gewitter mit Hagelkörnern. Stürmische Böen ließen Äste abbrechen und Bäume umstürzen. Die Rettungsleitstelle Nordost musste Feuerwehren gleich in mehrere Orten alarmieren.

Gefahr für Retter

So drohte in Lychen die abgebrochene Krone einer Kiefer auf die Straße zu stürzen. Um die Gefahr beseitigen zu können, forderten die Feuerwehrleute der Stadt die Drehleiter aus Templin an. Doch weil es gefährlich ist, bei Sturm im Korb der Drehleiter zu arbeiten, warteten die Helfer aus der Nachbarstadt zunächst ab, bis sich der Wind gelegt hatte, informierte Christopher Zahl von der Templiner Wehr. Noch während des Einsatzes ging ein zweiter Notruf für die Lychener ein, so Einsatzleiter Andreas Röwer. Demnach sollte es in einem Waldgebiet brennen. Das stellte sich jedoch als Fehlmeldung heraus.

Straßen beräumt

Auch in Angermünde und den Templiner Ortsteilen Herzfelde, Vietmannsdorf, Gollin und Gandenitz mussten Feuerwehren ausrücken. Die Helfer räumten Äste und Bäume von den Straßen.

In MV hielt das Gewittertief die Einsatzkräfte ebenfalls in Atem. Dort gab es mehrere Brände und Verletzte.