ERFOLGREICHER EINSATZ

Fluchtauto mit Verdächtigen in der Uckermark gestoppt

Fahndungsbeamte auf der A11 wollten einen schwarzen Audi kontrollieren. Daraufhin kam es zu einer Verfolgungsjagd wie in einem Actionfilm.
Sven Wierskalla Sven Wierskalla
Beamte von Bundespolizei, Brandenburger Polizei und Zoll konnten die Verdächtigen in einer gemeinsamen Aktion stoppen.
Beamte von Bundespolizei, Brandenburger Polizei und Zoll konnten die Verdächtigen in einer gemeinsamen Aktion stoppen. Claudia Marsal
Gramzow.

Bei der polizeilichen Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeuges haben sich am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr drei Männer eine wilde Verfolgungsjagd mit den Beamten geliefert, ehe sie gestellt worden sind. Die Beamten der Operativen Fahndungsgruppe Uckermark – bestehend aus Bundespolizei, Zoll und Landespolizei – wollten auf der A 11 einen schwarzen Audi A4 kontrollieren.

Verfolgungsjagd endet auf Acker

Der Fahrer und dessen zwei Insassen erweckten auch anfangs den Eindruck, als würden sie den Anhaltesignalen folgen. Kurz vor dem Rastplatz Rathsburgseen Ost aber gab der Fahrer Gas und versuchte zu flüchten. Die Verfolgung verlief über mehrere Ortschaften und endete für die Flüchtigen vorerst auf einem Acker in der Nähe von Wendtsdorf.

Marihuana-Blüten mitgeführt

Der 30-jährige Fahrer und ein 39-jähriger Mitfahrer flüchteten dann zu Fuß. Ein 19-Jähriger blieb im Fahrzeug zurück. Letztlich konnten die Beamten die Verdächtigen aber festnehmen. Durch Gegenwehr der mutmaßlichen Straftäter wurden zwei Beamte verletzt. Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte mehrere hundert Gramm Marihuana-Blüten. Hinzu kam, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß und das Auto nicht versichert war. Zudem hatte der Wagen gefälschte Kennzeichen.

Unbeteiligter in Mitleidenschaft gezogen

Da durch das Verhalten des Fahrers des schwarzen Audi auch ein unbeteiligtes Fahrzeug bremsen und ausweichen musste, um einen Unfall zu verhindern, und er nach dem Durchfahren der Zäune in der Nähe von Wendtsdorf vom Unfallort flüchtete, wird der Mann sich folglich auch wegen einer Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten müssen. Das Trio wurde von den Beamten festgenommen. Insgesamt wurden für acht Straftaten Anzeigen aufgenommen.

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