CORONA-HILFE

▶ Flüchtlinge nähen Masken für Lychener (mit Video)

Rund 200 Stück haben Migranten und Aktive der Initiative „Lychen hilft“ jüngst kostenlos auf dem Markt verteilt.
Ingrid Schoeller und Josie Schliewe nutzten die Gelegenheit, um sich Gesichtsmasken in Lychen zu holen, die unter anderen von
Ingrid Schoeller und Josie Schliewe nutzten die Gelegenheit, um sich Gesichtsmasken in Lychen zu holen, die unter anderen von Suaad Migdad Ahmed (von links) genäht worden waren. Horst Skoupy
Lychen.

Kostenlosen Gesichtsschutz haben die Menschen in Lychen jüngst auf dem Marktplatz mitnehmen können. Genäht haben die Masken drei Frauen aus der Flüchtlingsunterkunft im „Sonnenhof“ sowie eine Bürgerin der Stadt, informierte Quartiermanagerin Mika Goetsch. „Neben unserem Einkaufs- und Apothekenservice sowie unserer telefonischen Redezeit ist das eine weitere Aktion der Initiative ,Lychen hilft’“, sagte sie.

[Video]

 

Schüler ausgestattet

Im Flüchtlingsheim hatten Frauen ihre Bereitschaft erklärt, Mund- und Nasenschutz nähen zu wollen. „In der vergangenen Woche haben sie bereits 50 Masken für die Sechstklässler in Lychen hergestellt, die seit dieser Woche wieder den Unterricht besuchen. Jetzt sind noch einmal rund 200 Masken entstanden, die wir kostenlos an die Bürger verteilen.“ Die Organisatoren hatten den Frauen dafür nicht nur drei Nähmaschinen zur Verfügung gestellt, sondern sie teils aus Spenden, teils aus Fördermitteln mit Stoffen und Zubehör versorgt.

Zeichen des Dankes

Zu den Näherinnen gehörten auch Suaad Migdad Ahmed aus dem Irak und Heydari Fereshta aus Afghanistan. „Wir möchten damit allen helfen“, sagte Heydari Fereshta. Es sei eine gute Gelegenheit, sich bei den Einwohnern der Stadt dafür zu bedanken, dass sie in Lychen aufgenommen wurden.

Den Gesichtsschutz gab es kostenlos. Viele Bürger ließen allerdings Geld in die Spendendosen für die Näherinnen beziehungsweise der Volkssolidarität fallen.

 

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