Debatte im Landtag
Freiwillige Retter sollen Prämie erhalten

Das Land Brandenburg plant eine Aufwandsentschädigung für aktive Feuerwehrmitglieder. 
Das Land Brandenburg plant eine Aufwandsentschädigung für aktive Feuerwehrmitglieder.
Sigrid Werner/Archiv

In Brandenburg sollen ehrenamtliche Helfer künftig entschädigt werden, die Abstimmung gilt als sicher. Ein Vorstoß, der in der Uckermark begrüßt wird.

200 Euro für ehrenamtlich aktive Kameraden von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, DRK, Johannitern oder Samaritern – pro Jahr. Die Retter-Prämie, die derzeit im brandenburgischen Landtag diskutiert wird, soll Motivationshilfe und Ansporn sein für diejenigen, die einen Dienst für die Allgemeinheit leisten.

Vorschlag der Verbände

Für Wolfgang Drewlo, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Uckermark, ist es eine Anerkennung, eine Wertschätzung, die den Dienst aufwertet. Der Obolus, so Drewlo, wurde ursprünglich auf Initiative der Feuerwehrverbände in die Politik eingebracht. Entsprechend erfreut ist der Feuerwehrmann darüber, dass es nun wohl endlich klappen wird.

Breite Zustimmung

Die Prämie – für langjährige Mitglieder gibt es sogar eine Zusatzprämie von 500 Euro – soll rückwirkend zum 1. Januar gelten, wenn der Landtag noch vor der Sommerpause über den Vorschlag entscheidet. Da der Vorstoß von einer breiten Mehrheit im Landtag gestützt wird, gilt die Abstimmung im Rahmen des Haushaltsplans als Formsache.