HOLOCAUST-GEDENKTAG

Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit

Am Sonntag jährte sich zum 74. Mal die Befreiung von Auschwitz. In Prenzlau erinnerten Gymnasiasten in einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des Holocaust.
Mathias Scherfling Mathias Scherfling
Schüler des Scherpf-Gymnasiums erinnerten mit dem stellvertretenden Schulleiter Jörg Dittberner (links) in Texten an die Opfer des Nationalsozialismus.
Schüler des Scherpf-Gymnasiums erinnerten mit dem stellvertretenden Schulleiter Jörg Dittberner (links) in Texten an die Opfer des Nationalsozialismus. Mathias Scherfling
Prenzlau.

Am Sonntagvormittag wurde auch in der Uckermark in zahlreichen Orten der 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz begangen. In Prenzlau versammelten sich viele Einwohner am Jüdischen Friedhof unterhalb des Medienturmes. Ergreifende Worte des Erinnerns sprachen Schüler des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums, die mit dem stellvertretenden Leiter Jörg Dittberner gekommen waren. Es folgte eine Schweigeminute. Im Anschluss legten die Teilnehmer auf der Mauer Steine des Gedenkens nieder.

Erinnerung an unsagbares Leid

Am 27. Januar 1945 hatte die Rote Armee das Vernichtungslager erreicht und die letzten 7000 Überlebenden befreit. Die Redner erinnerten daran, dass Auschwitz symbolisch für den Massenmord an den Juden und für das Leid von Millionen anderer Menschen steht. Historiker gehen davon aus, dass die Nationalsozialisten dort und im angrenzenden Birkenau zwischen 1940 und 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen das Leben nahmen.

Der Tag der Befreiung von Auschwitz ist seit 1996 internationaler Holocaust-Gedenktag.

 

 

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