Die Freude war bei allen groß, als die gefiederten Gäste in den Ferienhort Lychen einzogen.
Die Freude war bei allen groß, als die gefiederten Gäste in den Ferienhort Lychen einzogen. Horst Skoupy
Linda Döring erklärte den Kindern, dass die Hühner nachts in den Stall und morgens wieder herausgelassen werden
Linda Döring erklärte den Kindern, dass die Hühner nachts in den Stall und morgens wieder herausgelassen werden müssen. Horst Skoupy
Zur Aufgabe der Kinder gehört es, die Hühner täglich mit frischem Wasser und Futter zu versorgen.
Zur Aufgabe der Kinder gehört es, die Hühner täglich mit frischem Wasser und Futter zu versorgen. Horst Skoupy
„Hühnerflüster” Tim (links) gelang es, eines der Hühner zu streicheln.
„Hühnerflüster” Tim (links) gelang es, eines der Hühner zu streicheln. Horst Skoupy
Tiererlebnis

Gefiederte Gäste ziehen im Ferienhort Lychen ein

Wie auf dem Bauernhof können sich jetzt die Kinder im Hort Lychen fühlen. Im Schulgarten leben jetzt drei Hühner und ein Hahn.
Lychen

Der Ferienhort in Lychen ist um vier kleine Feriengäste reicher. Sie heißen Rosa, Gisela, Blue und Eberhard. Wie die neun Hortkinder stolzieren sie zwar auch auf zwei Beinen einher, sind aber darüber hinaus gefiedert, denn bei den Neuankömmlingen handelt es sich um drei normale Haushühner sowie einen Seidenhahn. „Die Hühner sind jetzt zwei Wochen bis zum Ferienende unsere Gäste“, erzählte Hortleiterin Linda Döring. „Das heißt aber auch, dass wir sie jeden Tag versorgen müssen. Wir müssen ihnen Futter und Wasser geben und sie am Nachmittag in ihren Hühnerstall bringen, damit sie in der Nacht geschützt sind“, erklärte sie den Kindern.

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Es ist bereits das zweite Mal, dass Tiere auf der abgezäunten Koppel im Schulgarten einziehen. Im vergangenen Ferienhort grasten dort Schafe auf der Wiese und hoppelten süße Kaninchen durch ein Gehege. Es gehört zum Konzept des städtischen Hortes, den Kindern in ihren Ferien ein besonderes Erlebnis zu verschaffen, ihnen aber zugleich zu zeigen, was es heißt, für lebende Tiere Verantwortung zu übernehmen.

In diesem Jahr hatte Linda Döring bei Alexandra Kletke angefragt, ob sie den Hort unterstützen kann. Die Familie hält 20 Hühner und zwei Küken. Dass Rosa, Gisela, Blue und Eberhard jetzt zwei Wochen im Hort verbringen, findet sie gut. „Die machen jetzt Ferien von uns“, meinte sie schmunzelnd. Sie vertraut darauf, dass die Tiere gut versorgt werden. „Meine Tochter Rubina geht selbst ab nächste Woche in den Hort“, erzählte sie.

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Für die Kinder ist es ein Erlebnis. „Wie fühlt es sich denn an, wenn die Hühner aus der Hand picken?“, wollte Emma wissen. „Probiere es doch aus“, so die Antwort von Linda Döring. Tatsächlich schaffte es Emma, dass eines der Hühner ihr die Körner aus der Hand pickt. „Das tut nicht weh“, erzählte sie den anderen Kindern. Als geborener Hühnerflüsterer erwies sich Tim. Ohne Scheu ließ sich eines der Hühner von ihm streicheln.

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