BETRIEB GESPERRT

Geflügelpest bei Enten in Pfingstberg ausgebrochen

Wie bei den anderen beiden Fällen in der Uckermark hatte der Züchter ungewöhnlich hohe Tierverluste zu beklagen und daraufhin das Veterinäramt eingeschaltet. Circa 18000 Tiere mussten getötet werden.
In einem Mastenten-Betrieb in Pfingstberg (Gemeinde Flieth-Stegelitz) ist die Geflügelpest ausgebrochen.
In einem Mastenten-Betrieb in Pfingstberg (Gemeinde Flieth-Stegelitz) ist die Geflügelpest ausgebrochen. Peter Förster
Pfingstberg ·

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in zwei Putenbeständen in Briest (Gemeinde Passow) ist im Landkreis Uckermark ein weiterer Nutzgeflügelbestand getroffen. Der Geflügelpesterregers H5N8 wurde bei Mastenten in Pfingstberg (Gemeinde Flieth-Stegelitz) amtlich bestätigt. Auf Anordnung von Amtstierarzt Dr. Achim Wendlandt wurde der gesamte Bestand mit circa 18 000 Tieren vor Ort getötet und unschädlich beseitigt.

Auch in diesem Fall hatte der Betriebsinhaber das Veterinäramt über erhöhte Tierverluste informiert. Daraufhin wurde der gesamte Bestand unverzüglich behördlich gesperrt und beprobt. Wie der Erreger trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in den Bestand eingetragen werden konnte, ist gegenwärtig noch nicht klar. Die Ursache wird noch ermittelt. Der Amtstierarzt weist noch einmal darauf hin, dass Tierhalter, die ihrer Meldepflicht noch nicht nachgekommen sind, dies unverzüglich nachholen müssen. Telefonisch ist das unter der Rufnummer 03984 701139 möglich. „Die bestätigten Fälle in der Uckermark sowie in anderen Landesteilen zeigen, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die Gefahr wächst, dass der Geflügelpesterreger in die Nutztierbestände eingetragen wird. Höchste Aufmerksamkeit und strikte Einhaltung aller gebotenen Sicherheitsmaßnahmen sind deshalb dringend geboten“, so Wendlandt.

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