SCHNELLE LEITUNG

Geld für Breitbandausbau in der Uckermark gesichert

Die Gegenfinanzierung durch das Land Brandenburg steht. Womöglich kann der Beginn des Breitbandausbaus in der Uckermark sogar nach vorne gelegt werden.
Konstantin Kraft Konstantin Kraft
Wenn alles gut geht, könnten die Bieter für den Breitbandausbau noch in diesem Jahr vertraglich gebunden werden.
Wenn alles gut geht, könnten die Bieter für den Breitbandausbau noch in diesem Jahr vertraglich gebunden werden. Patrick Pleul
Uckermark.

Für den Breitbandausbau in der Uckermark sind die ersten Förderbewilligungen eingegangen. Dies teilte Landrätin Karina Dörk (CDU) beim jüngsten Ausschuss für Regionalentwicklung mit. Auch das Land Brandenburg habe die Zusicherung für die Gegenfinanzierung abgesichert wird. Mitte November sei ein Auftakttreffen mit den Bietern für den Ausbau geplant. Für den Ausbau in der Uckermark seien die e.discom Telekommunikation sowie die Stadtwerke Schwedt zuständig. Letztere kümmern sich vor allem um den Ausbau im Bereich der Oderstadt. Die e.discom soll den Ausbau in den übrigen Teilen der Uckermark leisten. „Wenn alles gut geht, können wir die Bieter noch in diesem Jahr vertraglich binden.”

Hoffnung auf früheren Start

Vor diesem Hintergrund bestehe die Hoffnung, bereits im Frühjahr 2020 mit dem Ausbau beginnen zu können, führte die Landrätin weiter aus. Im Zuge des Breitbandausbaus soll die Uckermark flächendeckend mit Glasfaser ausgestattet werden. 4200 Kilometer werden verlegt, direkt bis an die Haustür. In einem ersten Schritt sollen die „weißen Flecken” auf dem flachen Land, mit Übertragungsraten von unter 30 Megabyte pro Sekunde, mit dem schnellen Internet versorgt werden.

Bauzeit vertraglich geregelt

Nach der Vertragsunterzeichnung mit den Bietern in der Uckermark müsse mit einer Bauzeit von 33 bis 36 Monaten gerechnet werden, hieß es aus der Verwaltung. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 140 Millionen Euro. Dank umfangreicher Förderungen liegt der Eigenanteil des Landkreises bei rund 4,95 Millionen Euro. Hier waren auch die Anteile der Städte und Gemeinden in der Uckermark mit eingerechnet. Der Landkreis hat sich dazu bereit erklärt, sämtliche Eigenanteile der Kommunen zu übernehmen.

 

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