MEDIZINISCHE VERSORGUNG

Gesundheitshaus in Lychen ist fast komplett

Ein junger Mann hat ein ehrgeiziges Projekt realisiert. Wohnungen, medizinische und Gesundheitsangebote sind unter einem Dach vereint.
Blick auf das Gesundheitshaus in der Lychener Hospitalstraße: Fast alle Räume sind schon bezogen.
Blick auf das Gesundheitshaus in der Lychener Hospitalstraße: Fast alle Räume sind schon bezogen. Michaela Kumkar
Dr. Ferdinand Schumacher kann sich zu Recht freuen.
Dr. Ferdinand Schumacher kann sich zu Recht freuen. Michaela Kumkar
Zurzeit werden die restlichen Parkplätze und ein Carport auf dem Gelände fertiggestellt.
Zurzeit werden die restlichen Parkplätze und ein Carport auf dem Gelände fertiggestellt. Michaela Kumkar
Lychen.

Im Lychener Gesundheitshaus herrscht Leben. Vor Kurzem sind ein Pflegedienst und eine Physiotherapiepraxis in den Neubau in der Hospitalstraße gezogen. Die drei altengerechten und behindertenfreundlichen Wohnungen im oberen Bereich sind vermietet. Die Räume im Erdgeschoss sind für eine Apotheke und Hörgeräteakustiker Ralf Deistler bestimmt, der dort eine Niederlassung eröffnet. Ende August soll es soweit sein. „Hausherr“ Dr. Ferdinand Schumacher hat also allen Grund, sich zu freuen. „Jetzt müssen nur noch die letzten Parkplätze und ein Carport im Innenhof gebaut werden“, sagt der 31-Jährige. Insgesamt sollen 18 Stellflächen entstehen.

Ausdauer war gefragt

Hinter dem Mediziner Ferdinand Schumacher und seiner Lebensgefährtin liegt dann ein langer Weg bis zur Umsetzung seiner Idee. Bereits seit dem Jahr 2016 liefen die Planungen für das Projekt Gesundheitshaus. „Im Frühjahr 2019 war dann Baubeginn.“ Der zunächst geplante Termin der Fertigstellung April 2020 sei nicht zu halten gewesen. „Alle Firmen hatten damals volle Auftragsbücher. Wir mussten uns gedulden.“

Fördermittel für beide Bereiche erhalten

Das Gesundheitshaus in der Hospitalstraße 1 bis 3 besteht aus zwei Bereichen, dazu gehört auch ein Altbau. Dort findet einmal pro Woche eine psychologische Sprechstunde statt. Außerdem nutzt die Projektgesellschaft IGiB StimMT einmal im Monat einen Raum für ihre Beratungsangebote. Eine Fußpflege ist dort ebenfalls eingezogen. „Und wenn alles wie geplant läuft, wird auch eine Logopädin dort einmal pro Woche erreichbar sein“, lässt Ferdinand Schumacher wissen. Sowohl für den Alt- als auch für den Neubau hat er Fördermittel aus dem Leader-Programm der EU erhalten. „Sie machen ein Zehntel der Gesamtinvestitionssumme aus.“

 

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